Die Welt im Shutdown
-Eine Pandemie zerbricht den Alltag-

Gerhard Krause, 23.03.2020

CORONA — klingt wie der Name einet texanischen Städtchens.

Was sich hinter dieser Bezeichnung verbirgt, Ist wie ein "schwarzes Loch" - menschenverschlingend, soziale Netze zerfetzend, wirtschaftstötend.

Du magst nichts mehr lesen, keine Nachrichten mehr hören, Diskussionen verfolgen, denn alles was geliefert wird ist geeignet, eine zunehmende Angststarre zu fördern - die Welt hält den Atem an!


Beim gewohnten Einkauf im Supermarkt, erscheint mir mein erklärungsbedürftiges Hüsteln wie ein Makel. Hustenzwang überfällt dich immer dann, wenn du es unterdrücken möchtest. Wenigstens fünfzig skeptische Augenpaare starren mich irgendwie vorwurfsvoll an und ich komme mir wie ein infizierter vor, versuche mich über die Körpersprache und Mimik als "nichtschuldig" auszugeben. An der überfüllten Fleischtheke schiebe ich meine Frau vorbei, dem hier fünf zehn Minuten auszuharren ohne zu husten, würde mir nicht gelingen; wobei ich es vielleicht hätte tun sollen... aber das sind unschöne Gedanken! Weil nun etwas mehr von der Lieblings-Dosensuppe unseren Einkaufswagen befrachtet, streifen mich an den Kassenschlangen zweierlei Blicke: Die eine Kategorie Mitkunden unterstellt unverblümt einen Hamsterkauf, und ich sehe jener Missbilligung unschuldig ins Auge; die andere hängt der Idee nach, wenn auch verspätet, Gleiches zu tun - oder man sinniert neidvoll: 'Die können sich's wohl leisten...!" Innerliche Zustimmung und freundliches Rücklächen seitens meiner. Erfreulicher Nebeneffekt meiner Studien: Mein Husten blieb weg! Geht doch.


Wie ein ungezügeltes Buschfeuer frisst sich die im chinesischen Wuhan ausgebrochene Seuche durch die Länder. Wie nur wenige betroffene Nationen, verfügt unser Land über hervorragende Mediziner und helfende Kräfte, Pflege- und Intensivstationen. Aber was nützt eine teure Medizintechnik, wem Schutzmittel wie Masken oder Handschuhe fehlen?

Die aus China importierte Atemwegserkrankung hält sich längst nicht mehr an Risikogruppen, sondern holt sich ihre Opfer auch aus jüngerer Generation! Noch ist "the point of no return" noch nicht erreicht, doch was kümmert sich eine Epidemie um Prognosen? Virologen prophezeien viel, wissen aber nichts Genaues - wie auch?! Das, was das Volk hören will, damit Beschränkungen und Ängste aufhören, können sie nicht liefern: "Das Schlimmste ist vorbei!"

Die Pandemie hat ihre eigenen Regeln, nämlich keine, dem sie wütet an der langen Leine und beschreitet eine Zeitstrecke, die tüchtig vor um liegt, GOTT möge uns gnadig sein. Da fallen einem geradezu apokalyptische Texte und die 'Offenbarungen des Johannes' ein...

Unglaublich wie unwichtig binnen weniger Tage ganze Themenblocks geworden sind, die gestern noch die Welt in Rage und auf die Beine brachte. Ein Entschleunigungsprozess und Verwerfung bisheriger Wichtigkeiten" findet statt.

Ja in unserem eigenen Haushalt hat das Thema Toilettenpapier" plötzlich einen ungleich höheren Stellenwert, als der Welt Luftverschmutzung. Schande, aber nach zu vollziehen, denn jetzt geht's unverkennbar an die eigene Haut! "Friday For Future" ist eingemottet, aber dieses Problem bleibt, und zwar prognostiv bis in kommende Generationen. Corona aber wird besiegt werden - verhältnismäßig schnell, wenngleich jeder Tag der Menschheit Qual und Entsetzen bringt.


Unfassbar, was ein einziges Virus global bewirkt! Kitas und Schulen weichen auf Noteinsatz oder Fernunterricht aus: Eltern entdecken unerwartet wieder die nicht unanstrengende Existenz Ihrer Kinder. In China steigen schon jetzt die Scheidungsraten; nur Fernsehen oder temporäres Bespaßen, deckt nur einen Teil des neuintensiven Miteinanders ab. Wenn auf Papa kein Arbeitsplatz mehr wartet und auch Mamas Zubrot wegfällt, schleichen sich Frustrationen, Ängste und Aggressionen in die Gemüter der meisten. Cool und gelassen, optimistisch und hart im Nehmen zu sein, ist eine Frage der bisherigen Grundeinstellung. Nicht jeder hat das geübt!


Großeltern verkraften es kaum, ihren Enkelkindern nicht mehr über die Haare streichen zu dürfen. Seniorenheime werden zu Bastionen, die sich der eh schon kargen Besuche von Angehörigen und Freunden, nach allen Regeln erwehren. Ein emotionales Austoben über Besuche in Fußballstadien oder sonstigen Events ist nicht mehr möglich, und Staus richten sich nach Innen! Straßen und Plätze, durch die ansonsten Menschenmassen quollen, sind wie leergefegt und nicht einmal Tauben siehst du, denn die haben begriffen, dass da nichts Fressbares mehr zu holen ist - der futterstreuende Mensch fehlt!

Ja, natürlich, ganz Schlaue verweisen auf die Technikwelt moderner Kommunikationsmittel, man könne ja skypen, telefonieren, E-Mails senden. Stimmt alles wenn man jene ausnimmt, die - aus welchen Gründen auch immer - "nicht vernetzt" sind. Nicht jeder Opa, nicht jede Oma hat einen PC, und - mal ehrlich soll das genauso befriedigend sein wie ein persönlicher Kontakt, den man riechen, befühlen oder umarmen kann?

Auf Sozialkontakte sei zu verzichten, so der Merkel "sehe Rat der Politikerin, die sich nicht mehr getraut den verbrannten Satz zu wiederholen: "Das schaffen wir!" Freilich ist Mutmachung jedem Politiker ins Brevier geschrieben - aber was sonst? Mut machen nicht Worte, sondern Taten, Maßnahmen, Problemlösungen, die Geld kosten. Viel Geld. Dann überhaupt die Vergänglichkeit der "schwarzen Null" des Bundeshaushaltes auch nur zu erwähnen, kann man für so unangebracht halten, wie der Hinweis, man könne auf Schwimmbewegungen nicht verzichten, es sei denn, mal wolle ersaufen!

Die Welt wird noch in Stoßatmung kommen, dies zu prognostizieren, dazu gehört kein Pessimismus, sondern Realitätssinn. Wenn die Wirtschaft ganzer Länder lahmgelegt und Produktion und Handel den Kollaps erleiden, wem sich Kulturgut auf das Bild an der Wohnzimmerwand beschrankt, und das Bildungswesen von Heimleistung - "homelearning" - abhängig ist, wenn das Gesellschaftsleben zu Erinnerungen an frühere' Zeiten gehört und nicht einmal mehr Bestattungen vorgenommen werden dürfen, wenn man froh ist einen Hund Gassi führen zu dürfen - eine der Noch-Freiheiten mancherorts, und leere Regale den Blutdruck hochtreiben, und wenn dann ein Börsensturz - so gewaltig und ungebremst wie die Niagarafälle, bis gegen 6000 Punkte falle - reine Rezession dagegen wie ein laues Lüftchen wirkt, dann durfte auch den härtesten Naturen der Schweiß ausbrechen. Auch die Welt hat eine Schmerzgrenze!

Und da kommen wir zu GOTT und Seinen ewigen Gesetzen! Wenn wir Spiritualisten gelernt haben: "GOTT überlastet niemanden, in nichts!", dann wisse, dass sie, die Allmacht, sich an ihre eigenen Gesetze hält, diese Aussage also zuverlässig ist.

Niemals ist GOTT Verursacher von Geschehnissen - egal welcher Größenordnung welche sich über Schmerzen, Verluste, Schicksalsschläge und sonstigen Niederschlagen auswirken - Niemals! Solche Ergebnisse, Produkte moralischen Fehlverhaltens zum Beispiel, schaffen wir schon selbst! Es ist das Gesetz von Ursache und Wirkung, das auch unter der Labor- und Schreckensbezeichnung "Corona" seinen Ausdruck findet.

Eine interessante - vielleicht sogar unumgängliche Frage, wer oder was denn verantwortlich für die Epidemie ist, wird viele von uns noch länger beschäftigen. Wilde Thesen werden uns um die Ohren gehauen werden, Schuldzuweisungen, herbe Kritiken und Behauptungen nach dem Motto: "Frisch behauptet ist halb bewiesen!" Doch wer mit einem Finger anklagend auf jemand zeigt, hat drei Finger auf sich selbst gerichtet...

Selbstgerechtigkeit, Theorien und Unterstellungen bringen nichts, außer wiederum die bittere Frucht der Feindschaft. Luzifer ist ein Meister der Tücke und der größte Spaltergeist. Wer das Thema ernst nimmt und nach zutreffenden Antworten sucht, der begebe sich auf die Suche nach geistigen Hintergründen; denn alles, was unsere Welt erlebt und was sie ausmacht, hat einen längst vollzogenen geistigen Vorlauf!

In diesem und höherem Wissen Stehende, brauchen auf der Spurensuche nicht nach der sprichwörtlichen "Nadel im Heuhaufen" zu suchen - die Ursachen allem (!) finden sich immer in der Differenz zwischen LIEBE und UNLIEBE! Nehmen wir uns einer Idee an:

War es Liebe, Verständnis und Humanität, war es Solidarität mit Menschen, die im Land des Lächelns" sich seit Jahren unter Lebensgefahr auf die Straße wagen, um Zipfelchen einer demokratischen Freiheit und Menschenrechte zu erkämpfen? Wir sahen im Fernsehen die Bilder mutiger Studenten, aber auch anderer Bürger eines Staates, der Ordnung und Recht mit Hammerschlag beschließt und sich unbeeindruckt einem diplomatischen Unverständnis des Auslandes stellt. Macht ja nichts, Hauptsache der Handel und die Wirtschaftsbeziehungen halten das aus! Und das tat und tut es. Die Buhlerei und Gewinnsucht, zeigt sich seit eh und je über Wirtschaftsbosse, Banken und sonstigen Profitprofis, die sich - wie in altehrwürdiger chinesischer Tradition, sich vor den lächelnden Staats- und Wirtschaftsvertretern des Drachenlandes tief verneigen ind darin üben, zu günstigen Konditionen im internationalen Wettbewerb zu/glänzen. Wirtschaftlich gesehen, o.k., doch das, was GOTT, dessen Natur und Forderung die LIEBE ist, nicht gefallen kann, ist die Ignoranz einer Mitmenschlichkeit, welche einem gigantischen Welthandel geopfert wird. Mit verhaltenem Protest und der Intention, man würde es in Zukunft schon zum Guten richten. Da lächelt der Chinese im amtlichen Regierungskittel und setzt auf den Volkscharakter: in Gelassenheit ausharren und sich seiner Größe bewusst sein.

Lieblosigkeit, Mitgefühl, das zu verhalten konturiert wurde und da und dort kritische Bemerkungen, die den Schlag mächtiger Windmühlen kaum beeindrucken. Das ist geistiges Manko! Der Mensch hat für seinesgleichen Verantwortung, seit es Adam und Eva gibt!

Um in diesem Bild zu bleiben, gleichen sich die Verhaltensbilder, Positionen der Nationen, die sich des Wachstums eines Handels mit China erfreuen. Was wurde und wird bei solchen Beziehungen geistig importiert, was exportiert? Bei beidem nicht nur Gutes also, sondern Gift das verseucht!

Ich weiß, Ich weiß, solche Gleichnisse und Metapher sind anfällig, provokativ und bieten vielen Anlass, empört aufzubegehren! Sei's drum, Gehörte ich zu denen, die sich vor anderen Meinungen fürchten, wäre diese Kolumnen-Plattform nicht geschaffen!

Wer ein Höllenszenarium beschreibt, wer sich sogar um unpopuläre, ja unbekannte Erklärungen in der Absicht bemüht, damit zur heilsamen Wirkung von Einsichten und Veränderung bisheriger Standpunkte beizutragen, darf nicht säuseln, sondern der Ruf hat vernehmlich zu sein.

Seit sich die Epidemie am 9.März d.J. mit einer Frau ihr erstes Opfer griff, wird unser Volk von weiteren Todesfällen erschüttert. Nicht nur bei uns scheint der Tod seine Auffassung von Tabula rasa austoben zu wollen. Das Stachelrad der Pandemie dreht sich und wird die Opferzahlen noch drastischer in die Höhe treiben. Stimmt der Verdacht, manche Länder würden unkorrekte Zahlen melden? Schönrederei, anlässlich eines todernsten Tsunamis virueller Art, wäre so, als schämten sich pilzbefallene Zweige eines Baumes ihres Wurzelwerks. Es gibt viele Gründe sich zu genieren, todernste Fakten aber gelten!

Wegkaufen lässt sich das Virus nicht, auch wenn da forschenden Labors horrende Summen für einen wirksamen Impfstoff angeboten worden sein sollen. Was Ausmaß und Dauer der globalen Katastrophe anbelangt, so steht da GOTT vor! Immer wieder fällt mir In diesem Zusammenhang diese für uns kaum erfassbare Formel ein: 'Tust du was GOTT will, tut GOTT was du willst!" Was will GOTT? Was können wir Ihm anbieten, damit Er uns entgegenkommt und unsere Anstrengungen mit Gnade und Barmherzigkeit beantwortet? Aufgeschreckt wie die Welt ist, wäre es wichtig, allseitiges Gottvertrauen und den Glauben an Seine Liebe zu forcieren. Einsicht und Reue decken viele Sünden zu und jeder falsch beschrittene Weg kann verlassen werden. Auch die Langmut des Höchsten hat Grenzen. Egoismen, moralische Bedenklichkeiten, zunehmende Areligiosität, bis hin zur Verhöhnung der Frommen, Machtstreben und Geldgier sind Dämonen, die - über alle Ländergrenzen hinaus - so entsetzlich und schier unerträglich erfolgreich waren. Urteile selbst. Doch nun stockt der Atem und damit alle Vielgeschäftigkeit, Gedankenlosigkeit, Hetze und Täuschungsmanöver; denn das, was jede Familie für den Rest des Lebens verändern kann, ist kein Fake, sondern echt! Unser Planet bekommt eine kleine Erholungsphase zugestanden: Massenverkehr auf den Straßen, Flugzeug- und Schiffsverkehr, Industrieabgase und Wasserverschmutzung: weg oder drastisch reduziert.' Für eine Weile. Dass GOTT letztendlich alles zum Besten wendet, wissen wir; doch Er ist Herr über die ganze Schöpfung und wird dann Schädlichem Einhalt gebieten, wenn eine Reinigung in Gang ist, damit eine überdimensionale, manche sprechen von kosmischer Ausgeglichenheit, nicht zerstört wird. Wie schön, dass es GOTT gibt und wie schön, dass es der freie Wille eines jeden Menschen erlaubt, eine Umkehr zum Guten vorzunehmen. Ich liebe Ihn dafür, diesen einmaligen GOTT und deshalb gehört Ihm meine Achtung und ein Vertrauen, das aufzubauen das Lohnendste ist, was wir vermögen. Dann tun wir, was GOTT will. Und dann tut GOTT das, was wir wollen, was unsere Gebete und Fürbitten erflehen: Gesundheit an Leib und Seele, damit sich der edle Geist in Dankbarkeit entwickelt. Es gehört Mut dazu, aber auch ein Stückchen Weisheit, sich persönlich stärker denn je auf der Seite des Guten zu positionieren. Rechtzeitig oder endlich! Die Welt, so Albert Einstein "wird nicht bedroht von denen die Böse sind" - oder was böse ist, ergänze ich, "sondern von denen, die das Böse zulassen."

Ihnen und euch allen, wünsche ich von Herzen alle nötige Kraft und das Gelingen sich dem zuzuwenden, der an keinem unserer Probleme scheitert: GOTT!