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International im Dienst der Nächstenliebe
Hier einige Beispiele für das karitative Engagement der Geistchristliche Kirche e.V.:

Hier einige Beispiele für das karitative Engagement der Geistchristliche Kirche e.V.:


(Aus Presseberichten OZ/WN)


Hilfe für mittelloses Kinderheim


Spendenaktion der Geistchristlichen Kirche für Polen


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Wald-Michelbach. “Dom Dziecka" heißt ein mittelloses Kinderheim in Elblag, einem einfachen Städtchen im östlichen Teil Polens. Unter vielen hundert Bittgesuchen und bitteren Hilferufen ärmster Mitmenschen, fanden Mitglieder der Geistchristlichen Kirche mit Sitz in Wald-Michelbach und Kindenheim, auch die Anfrage und Anschrift dieses Heimes.


Etwa 120 Kinder vom Säuglingsalter bis zu 17 Jahren haben dort ihr notwendiges Zuhause gefunden. Aber es fehlt so ziemlich alles und an allen Ecken und Enden. Dem Heim, so bedauert der Heimdirektor, hat noch nie irgendjemand geholfen. Die nötigsten Mittel flössen bislang mehr als spärlich und reichten kaum, die Kinder einfachst zu bekleiden, geschweige denn zu verwöhnen.


Die Geistchristen, bekannt durch viele und teils komplizierte Hilfsgütertransporte, disponierten ihre an sich schon erfüllte Jahresplanung Ende vergangenen Jahres flugs um, und als Ergebnis kamen fast 1,5 Tonnen warme Winterbekleidung, festes Schuhwerk für alle und noch einige Lebensmittel heraus. “Wenn du heutzutage effektiv Gutes tun möchtest, mußt du sehr flexibel sein und darfst weder Kosten noch Mühe scheuen", so der Vorsitzende und Geistliche Gerhard Krause. Als dann die Kinder so unverhofft versorgt waren, wollte die Freude kein Ende nehmen, und auch die Verantwortlichen hatten viele warme Dankesworte zu sagen.


Nun stehen die Ortsgemeinden Wald-Michelbach und Kindenheim, in bewährter Kooperation, wieder vor einem karitativen Hilfsakt. Denn was nun fehlt, ist Sommerbekleidung, leichte (Turn-)Schuhe, Lebensmittel, Schulsachen wie verwendbare Ranzen, Malstifte, Hefte sowie - ein vielfach geäußerter Wunsch - Waschmittel und Seifen.


Nun wird wieder für das unterversorgte Heim fleißig gesammelt, und die armen Kinder werden sich diesmal auch über Spielsachen freuen können. Ende Juni schon sollen die Spenden auf den Weg gebracht werden und selbstverständlich werden sowohl Geld- als auch Sachspenden dringend gebraucht.


Wer das gemeinnützige Hilfswerk unterstützen möchte, kann Sachspenden zur Abholung unter Telefon und Fax 06207/7700 oder 06359/40022 (Zentrale), Fax 06359/40051, anmelden oder auf das eingerichtete Konto 7213000 (BLZ 509 615 92) bei der VOBA Mörlenbach überweisen. Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig.


In jedem Fall wird es vor Freude leuchtende Augen von Kindern geben, die kaum wissen wie Schokolade schmeckt, so ärmlich leben sie, gut 1000 Kilometer von uns entfernt.


Schnelle Hilfsaktion wieder gelungen


Geistchristliche Kirche war wieder in Albanien / Erschütternde Zustände vorgefunden


 


 Immer wieder werden Meldungen laut, wonach Hilfsgütertransporte nach Albanien nicht ihre Ziele erreichten. Es besteht die Gefahr, daß sich vor Hunger verzweifelte Menschen den Transportfahrzeugen in den Weg stellen, um sich “Ihren" Anteil der Ladung - was immer es auch sei - zu sichern.


Da stimmt es die Geistchristen froh, wenn wieder ein karitativer Spendentransport, diesmal mit gleich zwei Nutzfahrzeugen, ohne nennenswerte Zwischenfälle absolviert werden konnte. Mehrere Tonnen lebenswichtiger Güter konnten wieder in zwei unterversorgte Bergarbeiterstädte im ärmsten Südteil Albaniens transportiert werden. Das kleinste europäische Land hat viele solcher armen Städte wie Permet und Tepelena.


Alle bislang gemachten Erfahrungen flossen in die Organisation ein und das gute Image der ausführenden Geistchristliche Kirche, öffnete viele Türen und besorgte so manchen Stempel, der die lange Fahrt durch die Transitländer Österreich, Italien und Griechenland erleichterte. “Das Know-how ist nicht nur entscheidend wichtig, sondern uns eine geradezu drängende Verpflichtung, es auch weiterhin zur Hilfe unserer notleidenden albanischen Mitmenschen einzusetzen", so der Vorsitzende der Geistchristlichen Kirche, Gerhard Krause.


Sämtliche Nothilfeprogramme der Kirche haben eines gemeinsam: sie werden unbürokratisch, dennoch bestens konzipiert und vor allem sehr schnell durchgeführt. So stellt die Route nach Albanien an die Fahrerteams höchste Ansprüche an deren Belastbarkeit. Auch die Gleichberechtigung verschaffte keinerlei Probleme. So waren diesmal je ein männliches und ein weibliches Fahrerteam im Dienst.


Das “Timing" war derart exakt, daß selbst für eine längere Kaffeepause kaum Zeit blieb. Dies hing zum einen an den Fahrplänen der Fähren, zum anderen verließen sich die unterstützenden und schützenden Einsatzhelfer Albaniens auf den Zeitplan der deutschen Akteure. Zudem minimierte sich durch den Kurzaufenthalt im Empfängerland deutlich jedes Risiko.


Auch diesmal klappte alles hervorragend und die tonnenschwere Nutzlast konnte in den Krankenhaushöfen beider Städte abgeladen werden. Unbeschreiblich groß war die Freude und selbst fußkranke Patienten wollten sich ihre Krücken direkt von der Ladefläche abholen. Für vieles war tatsächlich gesorgt, wenngleich die wahre Bedürftigkeit der dortigen Kliniken unvorstellbar groß und kaum zu befriedigen ist.


Diesmal wurden komplette Krankenbetten mit allem Zubehör, diverse medizinische Pflege- und OP- Produkte, aber


auch heißbegehrtes Milchpulver und Mehl - eine ganze Wagenladung davon - übergeben. Der Rest waren viele Kartons mit Lebensmitteln, die von spendenfreudigen Odenwäldern, Bergsträßlern, aber auch Bürger aus anderen Bereichen des Bundesgebietes beigesteuert worden waren. Kleine und große Hände griffen aufgeregt nach Kleidern, Schuhe und auch Spielsachen.


Fast nebenbei versorgte die Geistchristliche Kirche die Schulen der Bestimmungsorte mit dem selten gewordenen Papier und sonstiger Mangelware wie Schul- und Lehrmaterial. Deshalb können diese wieder geöffnet werden und Krankenhäuser bleiben funktionsfähig.


“Ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber ein Tropfen, der so manchen Durst zu löschen vermag", so Krause. “Unsere Phantasie reicht nicht aus, um die realen Bilder von den Gebäuden, den Ausstattungen und Lebensbedingungen zu erahnen. Eine “Psychiatrie" in abbruchreifem Zustand, kaum eine Fensterscheibe ist heil. Die Zimmer befinden sich in einem Zustand, wie bei uns die schlimmsten Kellerräume."


In vielen Zimmern befindet sich kein Stuhl und kein Bett. Kranke lägen auf dünnen Decken auf dem kalten Steinfußboden. Mangels Kleidung seien sogar Männer in Frauenkleider gehüllt. “Es tut der Seele weh, sogar Kinder mit tottraurigen Augen zwischen den Insassen herumlaufen sehen zu müssen. Könnte doch jeder verstehen, wie wenig von jedem einzelnen genügen würde, damit unser Volk dieses kleine Viermillionenvölkchen wenigstens mit dem Dringlichsten versorgen könnte", sagte Krause.


Die “Küche" der Klinik verdiene ihren Namen nicht: ein uralter, verrosteter Herd und einige zerbeulte Töpfe. Dies sei die ganze Ausstattung. Auf einem groben Holzgestell lägen vier, fünf zerbröselte Kanten hartgetrockneten Weißbrotes, ein Teil der Tagesverpflegung. “Was aber als Hauptmahlzeit in zwei deformierten Töpfen zu sehen ist, ist kaum zu beschreiben. In dem einen Topf ist eine milchige Brühe, in dem anderen ein undefinierbarer Brei. 60 bis 70 Kranke sollen davon satt werden", so Krause.


Dabei hatten die Geistchristen nicht eine besonders arme Klinik, sondern eine beliebige ausgesucht. Unter diesen Umständen war die große Dankbarkeit der Ärzte und Verantwortlichen begreiflich, auch wenn die Hilfsaktionen einfach nur christliche Nächstenhilfe sind und keinerlei missionarische Ziele im Vordergrund stehen. Die Vorbereitungen für den nächsten Hilfsgütertransport, der für Ende September geplant ist, laufen bereits auf Hochtouren. Wieder wird vieles gebraucht und hilfsbereite Bürger können sich mit Geld- und Sachspenden an dieser direkten Nothilfe beteiligen. Wegen anerkannter Gemeinnützigkeit sind die Geldspenden abzugsfähig.

 


Hilfe, wo sie am nötigsten ist


Polnische Kinderklinik dankt für Spenden der Geistchristlichen Kirche


Wald-Michelbach. “Sagen Sie bitte allen Spendern ein großes Dankeschön." Der Chefarzt der ärmlichen Kinderklinik, die mit einem gynäkologischen Trakt verbunden ist, wußte kaum, die Worte seiner Dankbarkeit zu finden, so ergriffen war er über die Sachspenden der Geistchristlichen Kirche e. V. Tamowsky-Gory ist ein mittelgroßes Städtchen im Bezirk Katowice, Katowitz. Das diesmal beschenkte “Szpital” hat rund 130 Betten, und es fehlt praktisch an allem. Es verfügt über keinen Rettungswagen. “Unser größter Traum”, so die Ärzte einhellig.


Also machten sich die Geistchristen nach einer vorherigen Inspektion an die Arbeit und die Ortsgemeinden Wald-Michelbach und Kindenheim wählten aus ihrem Zentrallager die besten Stücke aus. Exakte Planung und durchgängige Eigenleistungen - von der Projektierung bis zur direkten Durchführung jeder humanitären Aktion - sind Stärken der gemeinnützigen Einrichtung. Wie avisiert, fuhr der Hilfsgüterkonvoi am 14. April in den Hof des Krankenhauses ein.


Neben einigen Tonnen hochwertiger


Klinikausstattung wie Krankenhausbetten, -Nachttische, Pflege- und OP- Produkte, geprüfte Feuerlöscher, OP- Lampen und anderer brauchbarer Überraschungen, hatten die Fahrerteams jede Menge Geduld mitgebracht. “Wir helfen Bedürftigen in ärmeren Ländern und müssen uns damit zurechtfinden, welch schwieriges Abenteuer humanitäre Hilfe, heutzutage :sein kann", so Gerhard Krause, Vorsitzender und Geistlicher der Kirche. Trotz monatelanger Vorbereitung, Deklarierung und Absprache mit dem Empfänger und versierter formalistischer Ausstattung, beanspruchte der polnische Zoll mehrere Stunden für die Einreise und zusätzlich fünf Stunden Wartezeit vor Ort, bevor endlich ans Ausladen gegangen werden konnte. Wie die Erfahrung lehrt, kann der gleiche Vorgang locker zwei bis drei Tage dauern. Deshalb beschwerte sich keiner. Bevorzugte Behandlung des Hilfskonvois und gute Verbindungen rafften die Wartezeiten auf insgesamt einen Arbeitstag.


Ein bitterer Wermutstropfen sorgte und sorgt für verständliche Aufregung. Hatte doch die Kirche einen erstklassigen Rettungstransportwagen mit kompletter Innenausstattung besorgen können. Der Krankenwagen ist frisch TÜV-abgenommen, und für einen optimalen technischen und optischen Zustand wurde viel Geld investiert. Der Wunschtraum der Kinderklinik sollte erfüllt werden, Aber neuere Einfuhrbestimmungen limitieren das Alter eines Fahrzeuges auf zehn Jahre, Der sofort einsatzbereite Rettungswagen aber ist gerade mal sechs Monate älter


Sämtliche Bemühungen um eine Ausnahmegenehmigung, selbst bis in Ministerien Polens, scheiterten bis dato. Bevor nun der Rettungswagen für eine geistchristliche Sozialstation in Albanien eingesetzt wird, bleibt er noch einige Wochen dem hoffenden Spital reserviert.


Die Ortsgemeinden im Odenwald und der Pfalz sammeln weiter kooperativ für Arme im In- und Ausland und für unterversorgte Einrichtungen, an die kaum einer sonst denkt. Dafür und für Rat und Tat sind die Telefonnummern 06359/40022 oder 06207/7700 Tag und Nacht erreichbar.

Ein Unternehmen der Nächstenliebe


Hilfsgütertransport der Geistchristlichen Kirche führte in ein slowakisches Krankenhaus


Wald-Michelbach. In oft bewährter Hilfsgemeinschaft führen seit vielen Jahren die Ortsgemeinden der Geistchristlichen Kirche Wald-Michelbach und Kindenheim in der Pfalz spezielle Sachspendenhilfen unter anderem für sehr bedürftige Kinderheime und völlig unterversorgte Kliniken, vor allem in Osteuropa, durch. Der jüngste Hilfsgütertransport führte in die Slowakei und bedurfte Besonders langer und komplizierter Vorbereitungen.


Sin “Institute of TB" in der Republik Slovakei hatte zusammen mit den Geistchristen über ein Jahr lang alle Hände voll zu un und musste alle wirtschaftlichen und politischen Drähte ausschöpfen, damit die Hilfe auf den Weg gebracht werden konnte. Segen und. Crux gleichzeitig war ein “RTW", ein komplett ausgestattetes Rettungsfahrzeug in geprüftem, hervorragendem Zustand, dessen Einfuhr in ein östliches Land größte, verwaltungstechnische Probleme bereiten kann.


Die Organisation der Kirche scheiterte bereits an engen Einfuhrbestimmungen polnischer Zollbehörden, die dieses großzügige Geschenk an ein Kinderkrankenhaus in Tarnowski-Góry schlichtweg nicht zuließen. Da halfen weder ministerielle Empfehlungen für eine Übergabe, noch konnten heftige Proteste polnischer Zeitungen behördliche Bremsmanöver überwinden.


Daraus konnte der Vorsitzende der Geistchristlichen Kirche, Gerhard Krause, nur den Verdacht auf behördliche Doppelzüngigkeit beziehen und musste “wegen einer widersinnigen Sturheit, die durch etwas mehr humanitäres Denken leicht zum Guten zu wenden gewesen wäre", den Verlebt auf die Zustellung der Spenden anmelden. Zurück blieb eine bedrückte Krankenhausbelegschaft, die nur schwer durch andere Güter zu trösten war.


Die Einstellung aus slowakischen Reihen war da wesentlich verständiger, und so konnte sich nach gewohnt exakter Planung in diesen Tagen ein Hilfskonvoi auf die rund. tausend Kilometer lange Strecke gen Osten machen. Wenngleich viele Original Krankenbetten mit allem Zubehör, OP- und Pflegeprodukte, Rollstühle, ja sogar ein hochwertiges Intensivbett und einsatzbereites Beatmungsgerät, vor den staunenden Augen einer fachkundigen Ärzteschaft im reizvollen Städtchen Nitra ausgeladen werden konnten, war doch die Übergabe des Rettungsfahrzeuges der langersehnte Höhepunkt der ganzen Aktion. Wieder einmal mehr konnte ein wirklich gutes Werk erfolgreich abgeschlossen werden, und ein gemeinsames Dankgebet der Spender und Empfänger ließ die Stimmung erahnen und den Ausspruch “Euch schickt der Himmel" verstehen.


In Dankbarkeit und Freude entließ die Belegschaft des sauber geführten Institutes für schwer tuberkulöse Fälle nicht nur Helferteams, sondern Freunde.


Das spornte freilich zu weiteren guten Taten an: “Alle Mühen, Sorgen und aller Ärger, ja selbst die beachtlichen geldlichen Investitionen, die ein solches “Unternehmen der Nächstenliebe” zu bereiten versteht, sind in dem Moment vergessen, wo sich vor Ort die reale Bedürftigkeit und Angebrachtheit des karitativen Einsatzes bestätigen", so Krause.


Ohne die Großzügigkeit und Tatkraft edler Spender, die sich immer wieder motivieren lassen, Hilfsaktionen zu unterstützen, ging nichts, dies ist allen ehrenamtlichen Helfern bewußt. Für die nächste große Aktion - ärmste, kinderreiche Familien mit Hilfspaketen, ausgestattet mit Kleidung, Schuhe, Spiel- und Schulsachen und Lebensmittel, zu beschicken - werden abzugsfähige Spenden auf das Konto der gemeinnützigen Kircheneinrichtung erbeten: Volksbank Weschnitztal (BLZ 50961592), Kontonummer 7213000, Stichwort “Armenhilfe".