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Leitartikel

Ausgabe 166

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Mit Eintritt in das neue Jahrzehnt, sollte uns ein Blick in die Zukunft, genau dreißig Jahre voraus, erlaubt sein. Und das in einem interessanten Bereich: das Gesundheitswesen!

Wir schreiben das Jahr 2050.

Nicht nur, dass es in der Silvesternacht nur noch wenige, auf Städte beschränkte und unter Kontrolle stattfindende Feuerwerke gibt, sondern E-Mobile haben längst alle vorzeitlichen Antriebstechniken abgelöst und sämtliche Stadtkerne sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gebührenfrei zu erreichen. Unser Bundestag wurde verschlankt, diskutiert nach wie vor über die Energieversorgung, wobei zum Hauptthema die Wasserversorgung geworden ist. Leider haben großpolitische Egoismen und deren selbstgefällige Vertreter es immer noch nicht geschafft, den Entwicklungsländern "Hilfe zur Selbsthilfe" anzubieten und die Ausbeutung an Bodenschätzen wird mit "wirtschaftlichem Hauptanliegen" einiger Mammutkonzerne.-profitgeil wie eh und je, erklärt und in verbrauchermelkende Konzepte gedrückt. Ja, technisch hat sich unglaublich viel verändert und jeder high-tec-Hörige fühlt sich wie im Orwell~schen Schlaraffenland!

Was sich nicht verändert und gelockert hat, ist der unbarmherzige Raffgier- und Zerstörungsgriff geistiger Dunkelmacht, die nach wie vor yerbissen festhält am Zepter eines satanischen Machtgebildes. Die Menschheit und ihre "Königreiche" sind dunkelst belagert. Geld und maßloser Einfluss auf alles, was erfolg- und gewinnversprechend ist, verführen nach wie vor Generation um Generation und entsprechend kalt ist der Umgang miteinander. Aber das erleben wir ja auch längst in unserer Ära.

Dennoch bleiben Liebe, Gerechtigkeit und Behütung GOTTES keinen Augenblick ohne Wirkung und wenn auch die Menschheit längst ihre Fußspuren auf dem Mars eindrückt und auf vergängliche Weise abgehoben scheint, blieb und bleibt eines unverändert: Licht ist stärker als Dunkelheit! Es sind die Lichtpunkte in geistiger Nacht, die sich nicht nur des Geistes GOTTES erinnern, sondern ihn zum treuen Führer auserkoren haben. Es sind Spiritualisten, gerne auch „Geistchristen" oder "Wahrheitsträger" genannt, die bereits im 6.Jahrzehnt ihrer Mission frönen und die 'Frohe Botschaft' empfangsbereiten, frommen Seelen zuwenden. Es ist eine neue Bruderschaft und damit ein bereinigtes Religionsverständnis -wie ein Netz um die Welt gespannt- ; das hat sich in allem und wohltuend dessen Lehre verschrieben, der diese Heilsworte -zusammen mit der Ankündigung des Beistandes der Geisterwelt Gottes - als Erbe hinterließ und wofür sich im Jahre 2050 Erbnehmer finden   - mehr denn je!

Ein weiteres breites Feld menschenspezifischer Relevanzen hat sich verändert: Das Gesundheitswesen! Bereits vor 30, 40 Jahren begann sich das Gesundheitsbewußtsein der Menschen zu verändern. "Stahl, Strahl und Chemie" verloren zunehmend schon deshalb an Zugkraft, weil sich immer neue Nebenwirkungen und "Schlachtfelder" herausstellten, weil der Personalaufwand an Fachkräften für das interessengesteuerte, hochgezüchtete Versorgungskonstrukt, einfach nicht mehr zu decken und das Gesamtsystem unbezahlbar geworden war!

Ein ethischer Anstieg im Volk, der trotz bissigster und verführerischer Gegenattacken "von unten" sich abzuzeichnen begann, führte zu einem Umdenken und damit zu Umentscheidungen, was Mittel und Wege, aber auch die Grundhaltung zur eigenen Verfassung betrifft. Der Mensch erinnerte sich der Macht Gottes, der Ansprechbarkeit und Liebe Seiner, und entdeckte wieder neu Kräfte - auch der Selbstheilung - in sich, die über Jahrzehnte durch ständige Arztbesuche und Horten von medizinischen Produkten und Präparaten, schlichtweg unbeansprucht geblieben waren. Doch ist die Seele gesund, kräftigt und reinigt sich der Geist, verweigert der Körper nicht seinen Beitrag..!

Obwohl der Mensch sich der Natur, die ihn doch unterstützt leben zu können, auf übelste Weise entgegengestellt hatte, bewahrte vor allem die Flora noch genügend Heilsames, um die Stabilisierung oder gar Heilung Kranker zu fördern. Und - das Angebot wird nun mehr denn je genutzt.

Noch etwas wurde suchenden Menschen ins Verständnis gebracht: sich in Nöten an den zu wenden, den GOTT der Herr - wie in urbiblischen Zeiten - als Priester den Gläubigen zur Hilfe an die Seite stellt Die Ältesten! Sein Rat ist geprägt vom Bewußtsein um die Dienerschaft, die ihm anvertraut ist und er ist mit allem Rüstzeug von höchster Stelle ausgestattet, was dem Quell all des Guten-. GOTT, zur Ehre, und dem Hilfesuchenden als Liebesbeweis dient; Heilung an Leib und Seele, in Beachtung einer Ausgeglichenheit des Ganzen, im Verein mit dem eigenen Geist!

Nun, im Jahre 2050 ist dieses 'höhere Wissen' (was den "Pschyrembel" zu   einem  eher  oberflächlichen, typisch weltlichen,  weil  wissenschaftlichen  Fundus macht) die   Basiserkenntnis   der   verursachenden  Gründe von Gesundheitsstörungen: Unliebe und Fehler, die sich gegen das GEBOT DER LIEBE wenden!

Nicht etwa dass der Mediziner überflüssig geworden wäre, nein, aber Studium und Ausbildung fußen auf Erkenntnisse, die früher schon ihre Grundzüge in der Psychosomatik gefunden hatten. Kurzum: Haitis mit GOTT, dem Herrn über Leben und Tod, reinige deinen Charakter - fromme dich und übe dich in Tugendhaftigkeit, und erweise dich als Menschenfreund, dem nichts mehr zuwider ist, als irgendjemanden zu schädigen. Noch etwas haben viele der neueren Generationen begriffen: Wie du mit deinem Geist umgehst, wird dir nach dem Erdenleben vergolten - so oder so, denn es ist der Geist, der überlebt und einer bleibenden, geistigen Gesundung zubereitet werden kann. Durch Gläubigkeit und im Bemühen, die hohen Liebesgebote zum Credo eigenen Lebens zu küren: "Liebe GOTT über allem und den Nächsten wie dich selbst!"

Dass der Geist den Urzustand unseres Wesens darstellt, wird seit noch nicht so langer Zeit in den Schulen sogar in den unteren Klassen gelehrt. Ebenso bieten hochklassige Lehranstalten einen Lehrstoff an, der mit "Lebensschule" überschrieben und bereits in den dreißiger Jahren sich aus dem Angebot der ,geistchristlichen Kirche" entwiekeln konnte. Ober verschiedene Stufen altersgerechten Reifegrades, werden den jungen Menschen die Lehren edler Moral, Sittsamkeit und bestimmende Kausalitäten wie Ursache und das Wirkungsgeschehen angetragen. Die daraus resultierenden positiven Veränderungen fließen in das Gesamtwesen der Gesellschaft ein. Es war schon vor Jahrzehnten an der Zeit, solche - auch christliche geprägten- Glaubensprogramme, einer auswuchernden Kriminalität, Verrohung und Sittenentgleisungen (die damals noch mit dem "Wassermann-Zeitalter" in Erklärung und Akzeptanz gebracht wurden) - in neuer Wahrung des Respekts, der Menschenachtung und grasierendem Egal denken nun entgegenzusetzen.

Die Soziologen der Neuzeit erstellen ihre Analysen und Maßnahmen nach deutlich "enteisten" Kriterien, andere, als es Anfang des21.Jahrhunderts üblich war. Beginnend mit einer neugegliederten Anamnese^ bleibt in den Erforschungen und Angeboten das Angebot: "GOTT" nicht aussen vor - der persönliche Glaube wird durchaus thematisiert und - entsprechend des individuellen Standes - mit in die Wegweisung einbezogen. Nicht nur über solche Offerten, wird offen über die Gefahren von Lieblosigkeit, Egozentrik oder Arel igiosität gesprochen und die Warnungen aufgrund vielseitiger Erkenntnisse begründet. Die Einsichtsfähigkeit und Wesenswandlung freilich, bleibt dem freien, persönlichen Willen überlassen. Im Fall der Maßregelung und Ahndung aber, werden Haltung und Handlungsweise des Täters bzw. Akteurs mit in die Bewertung kritisch einbezogen.

Die chinesische Philosophie und Heilmethodik verfügt inzwischen global über eine große Anhängerschaft und mancher Hei leingriff aus dem fernen Osten konnte sich in  den OP-Sälen einen  festen  Platz  schaffen     - vor allem in der Anästhesie. 'Yin' und 'Yang' sind zu üblichen Begriffen geworden und kommen dem inneren Gleichgewicht zugute. Die Therapieprogramme der Heilstätten und Kliniken nutzen seit längerem altchinesisches Wissen nicht nur bezüglich der Kräuterheilkunde, sondern auch in Bezug auf das Wundheilungsverfahren. Homöopathische Heilverfahren stehen nicht mehr auf dem Prüfstand, sondern gehören schon seit Mitte der dreißiger Jahren zu den Standards ärztlicher Einsätze.

Es dauerte, bis sich kritische Köpfe ein Stück vom gewohnten naturwissenschaftlichen Anerkennungsmuster abrücken ließen und immer noch gibt es Verfechter althergebrachter Systeme und Methoden, was pharmazeutisch ausgelegten Industrien nach wie vor eine einträgliche Wirtschaftsmacht einbringt. Andererseits leuchtet zunehmend mehr Ärzten ein, was sie aus dem Wirken von 'Ältesten' und anderen charismatischen Hei lern, deren Einsätze sich des Segens Gottes versichern, zu beobachten und an Resultaten vorgesetzt bekommen. Die Fortbildungen nehmen sich längst der Fragen an : "Was ist ein Arzt ohne Gott?", "inwieweit beeinflusst der Glaube die Wirksamkeit eines Präparates?" oder "was vermag der Wille?". Die Menschheit tauscht sich inzwischen - auf internationalen Kongressen - über die Gott-Mensch-Beziehung und was daraus an Ergebnissen zu verzeichnen ist, aus. Nur die Diagnostik beansprucht unverändert ärztliches Fachwissen, wie es die Schulmedizin aktualisiert lehrt. Die Erkennung von Störungen-nach neuesten Erkenntnissen medizinischen Forschungswesens bezüglich der anatomischen Beschaffenheit, bleibt natürlichermaßen eine Grundnotwendigkeit und ist für potenzielle Therapiemaßnahmen unverzichtbar. Seit neuerem ist dem Patienten zur Wahl gestellt, die Symptomatik seines Zustandes konservativ angehen zu lassen oder Alternativmethoden in Betracht zu ziehen. Das ist eine Frage der persönlichen Positionierung in Bezug auf alles, was mit Gesundheit zu tun hat; auch die Ernährungsphysiologie hat darin Geltung. Die altklassische Psychotherapie allerdings ist eingebrochen, wenngleich nicht jeder Behandlungsbedürftige bereit ist, den religiösen Aspekt, Selbstheilungskräfte und die Kraft aus positiver Einstellung in Anspruch zu nehmen oder zu forcieren. Erst gegen Ende 2030 flachte der heftige Widerstand der therapeutisch fixierten "alten Garde" oder entschiedener Gegener jeglicher religiöser Einbeziehung, ab. Unter den Gegnern des "religiösen Elementes", wie es genannt wird, befanden sich namhafte Philosophen, die sich redegewandt an die Öffentlichkeit und Massenmedien wandten und sich-im Chor mit Professoren von Rang- einig wussten und teils ironisch, teils aggressiv - ganz wie es die Sicherung des eigenen Existenzstandes erforderte - vehement gegen das, was allgemein die "devout-line" (die "fromme Linie" also) stemmten.

Mit der Wahlmöglichkeit, sich für die "Option I" - den Behandlungsmodus nach althergebrachten Konzepten und Leistungsprogrammen, zu entscheiden, oder für die "Option II", sich seines ethischen und Gott zugewandten Standes gemäß zu verhalten und den geistigen Beistand mit einzu-beziehen, bleibt das Selbstbestimmungsrecht eines jeden Menschen unangetastet. Für Kinder bis zum 14. Lebensjahr, gelten die Lebenseinstellungen der Eltern.

Die Welt im Jahre 2050 unterliegt ebenso Verschiebungen in der Definition was "Realität" ist, wie heute. Fortschritt und Reifung entstehen zügiger als sonst -aus Erfahrungen von Niederlagen und schmerzhaften Ereignissen. Daran reift die Welt, wenn auch Unverständnis und Klagen solange zu den Klängen des Weltbildes gehören, solange der göttliche Einfluss in allem nicht als Akt Seiner Liebe erkannt wird; denn was die Allmacht bezweckt und Jesus Christus bemüht war verständlich zu machen, ist die gütige Lenkung und Schadensregulierung in allem, was der Mensch meint sich antun zu müssen. Da der Allmächtige an keinem Problem und keiner Idee, die der Mensch für "fortschrittlich", daher modern, hält, scheitert, wird sich die Menschheit dieser großen, führenden Hand, die überdimensionale Übersprunghandlungen verrückter Köpfe pariert und gebührend beantwortet, wohl demütig und dankbar fügen.  Dann  ist  das  Kind wieder  bei der Mutter und lebt auf, einer ewigen Glückseligkeit zu. Doch auch im Jahre 2050 wird nur eine Schicht, die, die Lichtwürdigkeit eigenen Geistes und Gottes Wohlgefallen anstrebt, dies als wahren Lebenszweck erkannt haben. Doch auch GOTT ist ein Gott des Fortschritts...!