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0101

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“Da sprach der Engel des Herrn”

Glauben Sie an Engel?
Nicht  gemeint sind die aus Gips, Holz oder Stein geformten Ideen oder in Malereien eingeflossene, teils obskure Vorstellungen über Himmelswesen. Diese dürften sich in Wahrheit wohl kaum mit den putzigen Puttenengelchen, die in Kirchen über dem Chorgestühl herablächeln, identifizieren.
Unzählige Erscheinungen, welche für eine solide Glaubensbildung meist unförderlich sind, werden durch permanente Belagerung der Erscheinungsstätten herbeibeschworen. Wundersame Engelsgestalten will man erkannt haben und Favoritin ist zweifellos Maria, die Mutter Jesu.
"Die ersten christlichen Jahrhunderte kannten keine Heiligen-(Engel-) Verehrung, auch keine Marien Verehrung", die leider oft "mehr gepflegt wird als die Verehrung Gottes." Dies, so meine ich, lernt man auf Anfrage auch in einem Theologiestudium. Was aber jeder wissen sollte ist eine Eigenschaft GOTTes: ER ist ein eifersüchtiger GOTT! Zu Recht, denn wir wären ohne IHN nichts, wofür IHM alle Ehre gebührt. Dies anempfiehlt uns der Höchste schon im Grundsatz, über die ersten Sätze Seiner zehn Gebote!
Manche massiven und innigsten Gunstbezeigungen zu Wesen, die dem Himmel zugeordnet werden, dürften der wahren geistigen Dienerseele eher peinlich sein, denn jedes Werkzeug GOTTes ist in Demut eingebettet und mancher Stoßseufzer aus Reihen der Gottesboten wiederholt sich: "Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun."
Aber freilich gibt es sie, die lichten Himmelswesen. Als Kind verfügten wir noch über ein relativ unbeschädigtes "Kopfkino" - die Fantasie, und so konnten wir sie uns problemlos vorstellen, die Engel mit und ohne Flügel und wir kannten Ihre Aufgaben: behüten, ermahnen, inspirieren, warnen oder gar strafen, wenn es sein muß.
Die Bibel strotzt geradezu von Schilderungen über jene, die auch Jesus in seiner schweren Erdenzeit um sich herum wußte. "Oder meinst du, mein Vater würde mir nicht auf meine Bitte sofort mehr als zwölf Legionen Engel zu Hilfe senden?" (Matth.26:53)
Exzellent bestätigt und beschrieben wird das wichtige Wirken guter Gottesgeister durch das Paradebuch des ehem. kath. Pfarrers Johannes Greber, 1944)"Der Verkehr mit der Geisterweit Gottes": "Sie sind euch als Führer, Berater und Beschützer zugeteilt" und "sie haben das sehnlichste Verlangen, euch schon in diesem irdischen Leben möglichst weit auf dem Weg zu Gott zu bringen. " es ist der   "Trunk  der Wahrheit", der Menschen jeglichen Zeitalters kredenzt wird, wenn sie die Wahrheit ersehnen. "Daher der rege Geisterverkehr bei der ermatteten und kranken Welt des Alten Bundes. Daher das Auf- und Absteigen der Geister der Wahrheit im Anfang des Neuen Bundes. " Daher steht dieses Gnadengeschenk nach wie vor auch für uns bereit, so möchte ich deshalb hinzufügen, weil GOTT heute derselbe GOTT ist, wie gestern und morgen!
Der Gottesgeist, das Lichtwesen, der Engel - ein liebender Menschenfreund. Cherubin und Seraphim wünschen sich unsere Offenheit im Glauben, unsere Aufgeschlossenheit im Herzen, um sich erbarmungsvoll und freudenspendend eingeben zu können.
Profane, also unheilige und zweifelhafte Interessen und die Palette der Egoismen verengen den Blick für die gesegneten Gaben des Geistes und man vermag sich nicht berührt zu fühlen.
Dabei wirken die Himmelskräfte erkenntnisfördernd und erweitern unseren Horizont. Erkennt des Menschen Auge doch nur einen Bruchteil dessen, was wirklich und gesamt ist und aus solcher Kurzsicht resultieren dann Fehler!
Wir sind also gut beraten, uns wie spirituelle Christenmenschen für das realgeistige Gesehehen zu interessieren, denn die Himmel, die wir erstreben, gehören hauptsächlich dazu..!
Es ist diese geistige Dienerschaft, dieses Heer liebevoller, geduldiger Helfer, die eng an der Seite Christi, dessen geistiges Erlösungswerk unterstützen (Anfordere gratis"Die frohe botschaft"). Gehorsam, sanft und selbstlos reichen sie uns, was GOTTes Füllhorn für uns bereithält. Das verläuft völlig unspektakulär,  verzichtet  i.d.R.  auf  Firlefanz, eindrucksvolle Luftbilder und bedarf keiner Beschwörungsformeln wie "Achad shtaim shalosh" o.ä.
Der Glaube genügt  um GOTT aufhorchen zu lassen, weil die gut orchestrierte geistige Geschwisterhilfe der Allmacht dein Anliegen zu ihr brachte. GOTT handelt, wenn Ihm Seine treuen, dienenden und mitbittenden Himmelswesen oder welche, die sich um Seine Nähe ebenfalls noch zu bewerben haben, die weinenden Herzen schwerbelasteter Menschenkinder zu Füßen legen. Noch einmal: Das Geheimnis ist Glaube in dem Maße, wie das Geschöpf ihn aufzubringen vermag, wobei niemand in solchem Bemühen alleine gelassen ist. Das ist wahrhaftig beruhigend und dankenwert!
"Denn der Glaube an Gott, der nicht bloß in einem Fürwahrhalten, sondern in einem unerschütterlichen Gottvertrauen und treuen Erfüllen des göttlichen Willens besteht, bringt den Menschen in die innigste Verbindung mit Gott als der unendlichen Kraftquelle. Ein solcher Glaube macht ihm auch die Geisterwelt Gottes dienstbar, so daß er in diesem Glauben alles vermag. 'Alles ist dem möglich, der Glauben hat' (Mark.9:23)"
Ich wünsche Ihnen/Dir ein FROHES PFINGSTFEST, das Fest des Gottesgeistes mit dem Feuer der Erkenntnis.

gerhard krause