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Gott und die “Bionik”

Wovor seit Urzeiten jeder Eremit staunend und demütig seinen Kopf beugt, ist offenbar und endlich bis zu professionellen Rationalisten durchgedrungen: GOTTes Schöpfung ist einzigartig, unschlagbar und vorbildhaft!
Auf der Suche nach optimalen Lösungen, nehmen immer mehr Ingenieure, Designer und Erfinder querbeet, bei Mutter Natur eine Anleihe, schauen sich Ideen und Muster von ihr ab, bemühen sich Zusammenhänge zu erkennen. Noch überfordert es der Menschen Fähigkeiten und Finanzkraft, die Ausgaben der Natur nachzubauen; die Nutzung ihrer Prinzipien aber ist schon eher machbar. Dies wußte  vor  über fünfhundert  Jahren  schon  der  geniale  Geist Leonardo da Vinci. Das Vorbild für seinen flugwilligen Schlagflügelapparat: Fledermäuse! Inzwischen inspirierte die Entfernungsmessung dieser Tierchen per Ultraschall schwedische Autobauer und was daraus wurde ist ein brauchbares Geschwindigkeits und Abstandsmessgerät. Wenn auch superteuer, so ist das Münchner Olypiastadion der Nachbauversuch eines Spinnennetztes. Die Delfinennase hingegen steht Pate für die Bugnase großer Schiffe.
Ohne Saugnäpfe kommt kein Haushalt und keine Autoscheibe mehr aus und wer weiß schon, dass die Funktionalität dieses Produkts dem Gelbbrandkäfer, der sich gleichsam festhält, abgeguckt ist?
Worüber wir uns freuen: das sog. "kalte Licht" bei Beleuchtungskörpern die nicht heiß werden, begrinst das Glühwürmchen nur und dürfte fragen: "Wer hat's  erfunden, ha?"
Techniker nennen diesen neuen Zweig der Zusammensetzung von Technik und Biologie: "Bionik".
Die Liste aus kreativem Schöpfungsgefüge wäre ellenlang, aber noch länger jene für das, was wir noch nicht erkannt haben!
Vielleicht geht's  schneller mit den Erkenntnisprozessen, wenn wir nicht nur den Produkten GOTTes nacheifern, sondern Ihm, dem "Macher" selbst, etwas abschauen? Was sich mit, durch und über Seine Werke ausdrückt,  ist Er in Perfektion:  einmalig, unerreichbar und oft genug für uns unbegreiflich.
Und doch präsentiert, ja offenbart Er sich uns kleinen Geschöpfen in einer Art, die liebevoller, dienlicher, weiser und gerechter als alles und jeder sonst ist. Der Mensch darf über einen GOTT staunen, der sich in Seiner ganzen Allmacht uns zuwendet und sich dabei auch sich nicht schont! Gab Er uns doch schließlich Seinen ersten und einzig aus Ihm geborenen Sohn: Christus, auf diese Erdkugel. Damit war die  Tat  GOTTes Mensch geworden - des Höchsten Liebe zu Fleisch, wie wir es sind.  Die  Gefühle  GOTTes  für  uns  wurden, über  Jesus,  der Nazarener, sichtbar, greif- und begreifbar. Von mächtiger Geisteskraft durchflutet, war, ist und bleibt der Gottessohn der unleugbare Beweis einer verzeihenden GOTTesliebe. Als Menschensohn zählt er als personifiziertes Erlösungswerk für alle, auch jene, die es (noch) nicht wahrhaben möchten oder können. Als Gottessohn ist Christus die geistpersonifizierte Lösung sämtlicher Probleme, die wir uns durch und seit unserem Sturz aus dem Lichterreich eingehandelt haben; denn mit Christus geht es heimwärts, in unser aller wahre Heimat: die Himmel. "Ich bin der Heg, die Wahrheit und das Leben"  Joh.l4:6
So war es, so ist es und so bleibt es, bis wir alle wieder als reingewordene Glieder des geistigen Leibes Christi, in ihm vereint sind. Das ist das HALLELUJA,   was   wir  mit   dem Osterfest feiern!
Mit Christus und seinen Empfehlungen landen wir also "den großen Wurf". Warum also "kopieren" wir nicht  ihn, sondern Produkte der Natur, die dagegen von eher peripherer Bedeutung sind?! Die geistige Bedeutung unseres Daseins ist oftmals in den Schatten getreten. Bewußte Christenmenschen erstreben vielmehr die göttliche  Eigenschaft, woraus "auf ewig und immer" (!) die Selbstveredelung profitiert: Nächstenliebe!  Sie ins tägliche Alltags-Spiel zu bringen, ist vornehmste Aufgabe eines jeden von uns, der seine Taufe als Weihe  verstanden hat...
Sich  - wie Jesus -  der Macht seines Willens bewußt zu sein und mittels dessen den Einschüchterungs- und Anfechtungsversuchen Luzifers und seiner Vasallen zu widerstehen, das hat uns der Erlöser vorgemacht. Da möchte ich gerne ein "Nachmacher" sein und das große Ziel  meiner  Erlösung erfüllen. Was sonst? Machen wir es also dem gottgesandten Wegbereiter nach  - es ist nicht nur erlaubt, sondern sehr ratsam. Was ist dagegen schon "Bionik", so frage und man isch jo bloss.
Ein gesegnetes OSTERN  - das Fest der Auferstehung -, wünsche ich Ihnen allen.
gerhard krause