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Nr.:

0009

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Allmacht gegen Elend

Stell dir vor, ein guter Geist erschiene dir und du hättest einenWunsch frei!

Warum vermögen solche Vorstellungen nur die Augen unserer Kinder zum Leuchten bringen und nicht die unsrigen? Haben wir verlernt zu träumen und zu wünschen, verlernt zu glauben? Also ich brauchte da nicht lange zu überlegen! Ich verzichte jetzt auf die üblichen Wünsche wie: Gesundheit, Glück, Geld und Friede. Ja aber was bleibt denn da noch? Ich würde mir das Wegzaubern von Resignationen wünschen.
Nein, nicht meine Resignationen, sondern Ihre! Oder leiden Sie etwa nicht unter dieser tagtäglichen negativen Informationsflut, die Sie über Medien wie Radio, Fernsehen, Computer, Zeitungen, Zeitschriften und alle möglichen Gespräche und persönlichen Erlebnisse zu zerquetschen droht? Wie eine Lawine will Sie geistiger Müll ersticken! Da soll man keine Angst bekommen? Hilflosigkeit will sich unserer ermächtigen und manchmal sind wir wie gelähmt: "Was kann ich denn schon dagegen tun?"

Glauben Sie nun bitte ja nicht, ich hätte als überaus positiver Mensch die Fronten gewechselt und verträte nun die Einstellung der Ängstlichen, Negativler, Aufgeber und Jammerer. Weit gefehlt! Doch was fühlen Sie, wenn Sie am Fernsehschirm verfolgen, wie Menschen von Bomben zerrissen werden. Aids Kindern das Augenlicht nimmt, brutale Gewalt unsere Kinder vergiftet und ihnen die Unschuld raubt?
Wie können Sie die erlöschenden Blicke Verhungernder ertragen? Wenn Sie fassungslos die aufgeblähten Bäuche dahinsiechender Babys und Kleinkinder gezeigt bekommen, möchten Sie sich dann noch Ihres wohlgefüllten Kühlschranks bedienen? Wie stehen Sie dazu, wenn die versauten Charaktere einiger Aggressoren Menschen "wie du und ich" die niemandem etwas getan haben, in Massengräber stoßen? Leiden Sie nicht unter der größten Umweltzerstörung aller Zeiten und wenn Vögel die leben wollen, qualvoll an ausgelaufenem Erdöl ersticken? Bedauern Sie auch die vielen Langzeitarbeitslosen und schlimmen Kämpfe mancher Familien um ihre nackte Existenz, wenn geldgierige Konzernmoloche Bruderschaft trinken und Milliardengelder gebunkert werden? Wie ertragen Sie unnötige Gehäßigkeiten um sich herum? Mutlosigkeit will uns da packen und manchmal Zorn! Dann wiederum flüchten wir uns in ein Egaldenken und die Resignation lauert. Jetzt verstehen Sie vielleicht besser, warum ich alle Resignationen dieser Welt von einem guten Geist ausgelöscht haben möchte?!  Lieber Bruder, liebe Schwester, (so dürfen wir Christenmenschen uns doch nennen?) diesen guten Geist gibt es wirklich und sein Ohr ist für alle Wünsche dieser Welt jederzeit geöffnet! Diesem Geist ist alles möglich, denn er ist allmächtig.  Auch an Ihren Problemen scheitert er nicht und er weiß darüberhinaus sehr genau, was uns nützt oder schadet. Denn aus den Betteleien unserer Kinder wissen wir, daß nicht alle Wünsche hilfreich sind...

GOTT ist dieser mächtige Geist - und dieser GOTT ist die Liebe! ER gab uns Seinen ersten und einzig aus Ihm geborenen Sohn: Christus auf diese Welt, weil ER uns versteht. Daran hat sich nichts geändert! Mit GOTT im Rücken, haben wir keinen Grund zu resignieren, niemals Grund aufzugeben, denn GOTT überlastet niemanden, in nichts und ER selbst hält sich an dieses geistige Gesetz! Darauf kannst du dich fest verlassen. 
Da wir dem Kausalgesetz von Ursache und Wirkung unterliegen, sollten wir öfter daran denken, daß wir unser "Schicksal" (andere sagen besser "Karma" dazu) weitgehendst selber bestimmen. Wer in den Gegenwind spuckt, darf sich nicht über das unangenehme Ergebnis wundern... Lasse es also sein und erspare dir Kummer, viel Kummer und Leid, indem du es m i t GOTT hältst. Glaube mir, wir selbst bestimmen unsere innere Stabilität, unsere Belastungsfähigkeit, unseren inneren Frieden. Was dann bleibt ist das sog. Prüfleid. ER, der große Geist prüft, ob wir gelernt haben Ihm zu vertrauen, uns Ihm anzuvertrauen. Wie sonst willst du die Kraft deines Glaubens beweisen?

Resignation Ade! Krempeln wir also im kommenden Jahr besonders die Ärmel hoch und kein persönliches oder allgemeines Elend soll uns unterkriegen. Tanken wir also häufiger die Kraft GOTTES und öffnen wir den "Zapfhahn" durch das gläubige Gebet; so gut wir es vermögen. Also ich will das tun, du auch?
Isch män jo bloos, herzlichst Ihr positiver  Gerhard Krause