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0075

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Der Glaube und die Wissenschaft (2/2)

Wir erinnern uns an die in der ersten Folge aufgezeigten wissenschaftlichen Erkenntnisse, wonach Gebete wunderbare Wirkungsweisen auf alle möglichen Krankheiten haben sollen. Seele und Körper, Psyche und Physis, vermögen aus der religiösen Einstellung vielfältig zu profitieren, so wundert sich eine Wissenschaft, die dabei vergaß den Geist zu erwähnen; vielleicht deshalb, weil sie's damit nicht so hat?
Egal, beten hilft!
Uns schöpfend, legte GOTT in unser Gehirn eine Art Anreiz ein der uns vor allem in Sorgen und Nöten animiert, uns an den Höchsten zu wenden. Quasi als Belohnung, so wissenschaftliche Studien weiter, erfüllen sich Gebete und bewirken eine Zustandsverbesserung. Körperliche Leiden, seelische Betroffenheiten gingen zurück oder verschwänden ganz. Wunderbar!, aber auch Wunder?
Schon der röm. Dichter und Philosoph Seneca, der Zeitgenosse Jesu war, wusste schon um die bis heute halberforschte 'Macht der Gedanken'! (Mehr darüber in dem Bestseller: "POSITIVES DENKEN", TB 208 S., VERLAG leuchter-hand, Raiffeisenstr.11, D-67271 Kindenheim - EUR 9,80).
Dass die innere Ausrichtung, das Vertrauen in die höchste Macht und somit die Fürbitten etwas bewirken, beweisen streng wissenschaftliche Versuche - Zufall ausgeschlossen! - mit "Profis". Geistliche, Ordensleute (auch buddhistische) , orthodoxe Juden und andere versierte Gläubige, beteten für eine bestimmte Gruppe Kranker. Deren deutlich schnellere Genesung darf nun der Gebetswirkung zugesprochen werden.
Auch ohne Kenntnis dieser Versuche, leistet täglich ein Heer glaubensgetragener Menschen Fürbitten und zögen sie nicht GOTTes Gnade in Betracht, würden sie's nicht tun!
Ist's Ungläubigkeit, wenn verlangend auf hunderte Untersuchungsergebnisse geschielt wird und sich Beruhigung über die Ergebnisse einstellt, wonach Spiritualität und Religiosität sich positiv auf die Gesundheit auswirken?! Der Gläubige braucht Wunder nicht wirklich und bleibt den wechselhaften Erkenntnisständen einer Wissenschaft gegenüber gesund-skeptisch. Galt doch bis vor kurzem noch für die Romkirche der altwissenschaftliche "Fakt", die Erde sei eine Scheibe. Denn zurückgenommen hat man es erst vor nicht allzu langer Zeit.
Wie enorm sich geistige Einflüsse auf Heilungsprozesse auswirken, war bereits früheren Hochkulturen geläufig. Sehr viel häufiger, als allgemein angenommen wird, bedienen sich Ärzte, für viele noch "Halbgötter in Weiß", der Wirkung des Glaubens! Als Privatsache eingestuft, wird jedoch   besonders   in   Kreisen   von   Seelen-   und Organmedizinern selten offen darüber gesprochen. Und doch gibt es immer häufiger Statements von Medizinern, die sich öffentlich zu ihrer Glaubensbeziehung zu GOTT bekennen.
Chirurgen beten grundsätzlich vor jedem schwierigen Eingriff.  Einer von ihnen: "Ich rufe zu Dir, o GOTT". Zunehmend mehr Mediziner verabschieden sich vom Image eines Allmachtsgehabes und einer überschätzten High-Tech-Medizin. Nur steife Ausnahmegemüter bestreiten die Alleinherrschaft GOTTes über Leben und Tod. In meiner früheren Tätigkeit als Psychologe konnte ich genügend Ärzte kennenlernen, die ihre sog. ärtzliche Kunst selbstverständlich der Allmacht unterstellen und keine Not damit haben, dem Herrgott das letzte Wort überlassen zu müssen. Aktuell zu beobachten, wie sich in den jetzigen Jahren ein Ärzte-Netzwerk mit explizite christlicher Ausrichtung entwickelt!
Jeder Christ darf und soll sich bekennen und die Kraft des Gebetes unterstreichen. Dies ist Jesu Christi Glaubenslehre und wenn wir am Ende eines Gebetes erklären: "Dein Wille geschehe!", vertrauen wir auch auf den Sinn einer auszutragenden Krankheit. GOTTes Liebe und Weisheit führen dem einzelnen Geist grundsätzlich profitionelle Erfahrungen zu, auch wenn dies dem menschlichen Verständnis manchmal verborgen bleibt (siehe Broschur "LEID" 48 S. Best.Nr. 103, VERLAG leuchter-hand). Beten wir also. Beten wir nicht gegen etwas an, sondern für etwas! Nicht gegen Hilflosigkeit beten wir, sondern für Kraft; nicht gegen Schwäche, sondern für Stärke; nicht gegen Einsamkeit, sondern für menschliche Nähe. Schlagen wir uns nicht kräftezehrend permanent mit einem schlechten Gewissen herum, sondern danken wir für diesen 'inneren Unterscheider' und die Stimme, die es gut mit uns meint.
Ein weiterer wissenschaftlicher Aspekt räumt der Spiritualität Bedeutung als Mittel gegen den geistigen Verfall ein! Nonnen z.B. sollen seltener von Altersdemenz und Senilität betroffen sein. Da Gläubigkeit keine Professionalität kennt, darf sich m. E. jeder den gleichen Schutz erhoffen! Weiter wird der gebetsgestützte Kinderwunsch von Ehepaaren als erfolgreicher gehandelt, aber dies weiß eh jeder Christ. Kehren wir deshalb lieber wieder zum unkomplizierten Denken zurück: GOTT vermag alles, verschenkt jedoch nichts und erwartet nur unser Vertrauen - so gut es jeder kann. Nicht Angst vor Ihm öffnet sein Herz, sondern die Liebe. Indem Er immer wieder Zeichen setzt beweist Er, wie gut Er uns zuhört. Dafür gebühren Ihm Lob und Dank in alle Ewigkeit!
gerhard krause