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0074

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Der Glaube und die Wissenschaft (1/2)

Als sich in grauer Vorzeit unsere Urahnen auf den Boden warfen und sich kaum getrauten aufzuschauen, dann geschah dies intuitiv aus einem Heiden-Respekt gegenüber allem, was mächtig,  überdimensional  und  unerklärlich  erschien.  Die Furcht vor dem Unbekannten gab den Menschen ein, sich besser unterwürfig und verehrend zu verhalten. Also erhofften sie sich Schonung und Vorteile und beteten Sonne, Mond, Blitz und Donner und andere für sie geheimnisvolle Naturerscheinungen an. Vielleicht fürchteten sie auch außerirdische Besucher, die auf unserem blauen und unerfahrenen Planeten den Götter-Status genossen, so jedenfalls würde Däniken(und Co.) meinen.
Egal wie und wem gegenüber: Menschen hatten von jeher das innere und wachsende Bedürfnis zu glauben, zu frommen, sich einer Macht zu unterwerfen oder ihr auch zu vertrauen! Dies erklärt auch die Opferbereitschaft und Gaben, wie Früchte, Tiere und - wie wir wissen, auch Menschen.
Dass der einzig wahre, allmächtige GOTT und Erdenker der gesamten Schöpfung gelegentlich zu den Erdenkindern sprach, entnehmen wir der Bibel: "Gott sprach..." Der Mensch reagierte arttypisch, indem er mal hörte und folgte, mal weghörte und ignorierte. Letzteres nennt man dann Sünde! Dann gibt es noch jene, die sich  - Dank des möglichen Missbrauchs des freien Willens - nichthals gottgeschöpftes Individuum erkennen wollen, was dann als Atheist bezeichnet wird. Dann freilich fehlt es an Frömmigkeit und was angebetet wird ist dann bestenfalls ein heissgeliebter Mensch, ein tolles Auto oder irgend etwas, mit dem man sich nicht unbedingt ernsthaft auseinanderzusetzen braucht. Manchem scheint diese relative Unverbindlichkeit zu genügen, oder? Sollte GOTT, der durchaus ein eifersüchtiger GOTT zu sein vermag, etwas vergessen haben? Fehlt uns ein "Baustein", der uns auf Ihn, dem Schöpfer und das höchste Ziel, ausrichtet?
Konstruiert nicht jeder Ingenieur sein Werk so, dass es ihn, als Erbauer und Herrn, erkennt und anerkennt? Ein Richt- und Orientierungssystem gewissermaßen. Wenn es so etwas in uns gibt, dann sollte es uns motivieren der Urkraft, GOTT, zuzustreben. Da wir den freien Willen besitzen, brauchte es nur diesen Impulsator und schon könnte entschieden werden: pro oder contra Pilgerlauf, hin zum Höchsten. Ist es so? Faktisch erlebt der glaubensaktive Mensch tatsächlich Vorteile daraus, sich der Allmacht zugewandt zu haben. Es kann die innere Befriedigung und/oder die äussere positive Veränderung sein, die er quasi als Lohn für Glaube und Vertrauen erlebt.
Wie gut, dass dies jetzt auch die Wissenschaft geschnallt hat! Diese Bestätigung des Gebetswertes und der Wirkungen war längst fällig! Ich durfte es jüngst einem Artikel der BamS entnehmen und las staunend, was ausgiebige wissenschaftliche Studien bewiesen haben sollen: "Gebete können heilen".
Na also, wer sagt's denn. Immerhin erklären dies Leute, deren fixierter Forscherblick die Gestalt und Bedeutung des Erlösers Jesus Christus entgangen sein muss. Weder Geld, noch Druck, noch hübsche Nasen oder schöne Worte veranlassten ihn (und mit und nach ihm noch andere!) Kranke zu heilen und Besessene zu befreien. "Dein Glaube hat dir geholfen" klarte er auf und weil ein fester Glaube Schwächen, Verfehlungen und manche ungesunde Symptome zu besiegen versteht, gab er noch den passenden Rat: "Gehe hin und sündige nicht mehr!"

Der wirklich Gläubige hat es nicht nötig, sich der unermüdlichen Beweislust der Wissenschaft hinzugeben. Beim Beten entstünden heilende Gehirnaktivitäten, was mit rechtsseitigen Gehirnlappen zu tun haben soll. Beten aktiviere immer die selben Zentren im Gehirn, wird weiter spannend berichtet. Wunderbare Ergebnisse resultierten daraus: Gesenkter Blutdruck, ein gestärktes Herz, vermindertes Schlaganfallrisiko, Depressionen würden vermindert. Genesungsabläufe gefördert, Schmerzen gelindert, das Immunsystem gestärkt und die Seele entspannt, so jedenfalls Untersuchungsergebnisse der Universität Columbia. Aha!
Beten, ein multiplexes "Medikament" ohne Nebenwirkungen? Es ist nur korrekt und gehört zur Meinungsbildung, wenn ich dazu Kol.2:8 aufzeige: "Sehet zu, dass euch niemand gefangennehme durch die sogenannte 'Wissenschaft', sowie durch die törichten und irreführenden Lehren, die sich auf Menschliche Überlieferungen stutzen und von den bösen, die Welt beherrschenden Geistermächten herrühren, aber mit der Lehre Christi nichts gemein haben. Denn in Christus ist nur das zu finden, was von GOTT herrührt, und zwar in der ganzen Vollendung, wie es einem Geschöpf gewährt werden kann. " Dank der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, haben wir endlich schwarz auf weiss, was uns so gut tut, wenn wir uns im Gebet still oder vernehmlich GOTT dem Herrn zuwenden. Allerdings braucht's nicht den ganzen Pschyrembel, das klinische Wörterbuch mit all den aufgezeigten Krankheiten, wenn ich ganz altmodisch und vereinfachend wie eh und je den Herrgott "um Gesundheit" bitte. Trotzdem   freue  ich mich mit der jubelnden Presse: "In Deutschland  wird  der Glaube neu entdeckt!"

(wird fortgesetzt!)