kirche_head2
SEND_COVER

Nr.:

0008

zurück zum

Wahl - Weise

Na, sind auch sie am 27. September 1998 Wahlurne geschritten, um "nach bestem Wissen und Gewissen" Ihre Kreuzchen auf dem Stimmzettel zu vermerken? Wie dem auch sei, die Würfel sind gefallen, nichts geht mehr - zumindest für die nächsten 4 Jahre der Legislaturperiode! Einen nicht unerheblichen Anteil am-Wahlergebnis hat das besonders kritische Volk der Nichtwähler. Nur Dummköpfe halten sie für simple "Wahlverweigerer". Nein, diese schweigende, aber umso wichtigere Minderheit sind oft kluge und sehr ernsthafte Demokraten. Ich kenne einige davon und ich muß sagen, daß sie schlicht aber strikt nach ihrem Gewissen handeln! Das sollte jeder tun, ob er nun wählt oder nicht. Keinem Bürger kann das völlig legitime Bürgerrecht verweigert werden -und es ist im Grunde kommentarlos zu respektieren, ob irgendwelchen parteiprogrammatisch durchsetzten Politikern von ihm ein politischer Auftrag erteilt wird oder nicht.

Würden Sie nicht bedenkenlos und gerne dem Politiker ein Mandat erteilen, wenn das auf ihn zuträfe was sogar GOTT imponiert und in Sir.45:4 geschildert ist: “Wegen seiner Treue und Sanftmut erwählte ER ihn (...)”

Du siehst, lieber Mensch, dieser Artikel beabsichtigt keinesfalls ein politischer Aufsatz zu sein. Wie immer ist es meine Absicht zur Nachdenken anzuregen und wie immer geht es nicht nur um zwischen menschliche Beziehungen, sondern um die, deine, Beziehung zu GOTT Natürlich brauchen wir Volksvertreter, denn "kein Problem wird gelöst wenn wir träge darauf warten, daß GOTT sich darum kümmert!" Aber die Gretchenfrage ist doch, wer von den kleinkommunalen, landes oder bundestätigen und gefälligst volksvertretend zu sein habende Amtsbewerbern deine Interessen zu vertreten bemüht sein wird und so mit dein Vertrauen verdient?! Die Themenachse der letzten Wahl drehte sich um das mißratene Recht jeden Bürgers auf einen Arbeitsplatz, bzw. um die schlimme Arbeitslosigkeit. In die Wünsche beinahe jeden Bürgers paßt doch die Philliper-Aussage 2:22:  "Sollte mir ein leibliches Weiterleben beschieden sein, so ist das für mich gleichbedeutend mit weiterer fruchtbringender Arbeit.”
Leider leben wir nicht mehr in einer altbiblischen Zeit, in der die theokratische Führung deshalb das Volk bestens führte, weil GOTT (!) den Herrscher auserwählte, dessen Arbeit durch Gottesboten unterstützte und ihm dadurch Hilfen gab das Rechte zu tun; denke da beispielsweise an König David. Aber wir haben trotzdem auch in unserer Zeit mindestens zwei sanfte Möglichkeiten auf die vertrauenswürdigen, ehrlichen Politiker zu hoffen. Ich muß gestehen, daß ich beide Reaktionen vertrete. Zum einen kann ich als Nichtwähler fair sein und nach sachlichen Gesichtspunkten und Wissen entscheiden. Ich beobachte ganz einfach diesen Menschen, der da um meine Stimme wirbt, eine Amtszeit lang. Dann weiß ich wo er steht und wie er ist und wenn der Mensch koscher ist, kann ich ihn ruhigen Gewissens wählen. Die zweite und wahrscheinlich effizientere Möglichkeit ist die, GOTT, der doch besser als jeder andere den Charakter eines Menschen erkennen kann und der dich doch nicht in Stich lässt, wenn du Ihn flehentlich um Hilfe bittest, um Entscheidungshilfe anzusprechen. GOTT hat bereits Ratschläge gegeben ("An ihren Werken werdet ihr sie erkennen"), GOTT gibt Hilfe, wenn wir Ihm vertrauen und nichts für unmöglich halten und GOTT wird in alle Zukunft immer dann helfen, wenn es um das Wohl S e i n e r Kinder geht! Daran glaube ich und deshalb bete ich darum. Er möge diesen oder jenen Klein- oder Großpolitiker von unguten Gesinnungen befreien und da öffnen, wo eben kein Mensch öffnen kann.

Was stellt sich tagtäglich zur Wahl? GOTT! ER ist mein Favorit! Noch nie hat Er mich in Stich gelassen, wenn ich in Not war. Er versorgt uns alle, irdisch wie geistig, wenn wir auf Ihn hören. Er hielt und hält Seine Versprechungen allesamt ein. Er hält sich an Seine eigenen Gesetze und garantiert dir über Seine Art Sein Wohlwollen, denn Er liebt dich! Mit Ihm hast du viel zu tun und Er garantiert dir Vollbeschäftigung "in Seinem Weinberg". Wer will, hat als Christ alle Hände voll zu tun, denn irgendeiner braucht uns, unsere Kraft und auch Mittel, immer.
Entscheide dich für GOTT und dann für den Menschen, und wenn der Mensch nicht für GOTT ist und die Lehre Jesu Christi  ignoriert, dann -kann dieser Mensch nicht "mein" (Volks- und) Interessenvertreter sein. Denn GOTT bringt mich zum Leben und wer diese Protektion nicht anerkennen möchte, geht nicht meinen Weg und hat in meinen Interessen nichts verloren. Dafür kann ich für ihn beten und wer meint, Glaube fruchte nichts, der möge sich all die atheistischen Staaten dieser Welt ansehen und die Werke deren Herrscher.
Nun wollen wir endgültig das politische Parkett verlassen und vielleicht fügst auch du dich ein in die Großgemeinde der kosmischen Wählerschaft?! Welche das ist? Es ist die Großgemeinde aller Menschen auf dieser Welt, besser aller Christen, die Tag für Tag das Hauptziel erwählen, GOTT zu gefallen. Wenn du das tust, dann hast du gut gewählt, denn du hast dich für das Leben entschieden! Da möchte ich dabei sein. Sie auch?

Isch man jo bloos, wie immer Ihr     Gerhard Krause