kirche_head2
SEND_COVER

Nr.:

0038

zurück zum

I. GEBOT
Ich bin der Ewige, dein GOTT

Wie heißt es so bezeichnend Im Klassikerstuck "Die Feuerzangenbowle"? "Da stellen wir uns dumm, was uns ja nicht schwerfällt." Auch In der letzten Silvesternacht kamen einige Dumpfbacken dieser Aufforderung bierernst nach und ballerten mit teuer erkauften Feuerwerkskörpern jede Vernunft 'gen Himmel. Damit möchte ich mich von diesen ewig Gestrigen abwenden und mich zum Jahresbeginn einem sinnvollen und weniger langweiligen Thema zuwenden: DIE 10 GEBOTE GOTTES.

Wer sich damit nun seinerseits schlecht unterhalten fühlt möge herausfinden, wie spannend biblische Aussagen sein können. Außerdem kann es kein Fehler sein, sich zu Jahresbeginn gleich einmal mit dem hohen Willen GOTTes zu beschäftigen. Gehörte doch in den letzten Wochen unsere Aufmerksamkeit fast nur noch dem Geld, sprich EURO. Die Show, welche Bank- und Kaufleute wegen dieser neuen Währung abzogen, könnte glatt an Götzendienst erinnern. Ob dieser globalen Fixierung und Protzerei lacht sich "TEUFEL GELD" in die Krallen: "Ich bin das Geld! Ich bin der Fraß und das Gesöff. Ich bin die Wirklichkeit! Magst du auch den Kopf in Sand vergraben wie ein dummer Vogel Strauß - ich bin immer da! Mich kannst du nicht beiseite schieben. Ich bin die Pflicht...”[“Teufel Geld”, Rösl].
O.k., wenn Geld die "Pflicht" ist, dann sind wir gut beraten uns umso überzeugter der KÜR zuzuwenden. Und die Kür ist dann GOTTes!

        I. ICH bin der Ewige dein GOTT der dich geführt
        aus dem Lande Ägypten aus dem Hause der
        Knechtschaft.
        Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

GOTT stellt sich also zuerst mal vor. Kennen auch Sie Zeitgenossen, die es nicht nötig haben ihren Namen zu nennen oder sich hinter einem Pseudonym verstecken? Wir sind GOTT, diesem höchsten Geist den es gibt, wichtig genug, sich uns vorzustellen! Und ER nennt uns gleichzeitig Seine Natur und Position: "ICH bin der Ewige, dein GOTT". Anbetrachts der unzähligen Interessen, die an uns herumzerren, ist die Frage berechtigt, ob Er wie unser GOTT, "mein GOTT" behandelt wird. Steht ER wirklich im Mittelpunkt unseres Lebens? Oder ohne was oder wen glauben wir nicht existieren zu können?! Welcher Verzicht würde uns schier umbringen? Wer oder was verdrängt diesen wahren GOTT und spielt die erste Geige in unserem Leben? Eine Person? Die Familie? Ein Tier? Der Beruf, die Firma, das Haus oder Auto? Parisitäre Gewohnheiten, Süchte, Abhängigkeiten, etwas, was wir nicht mehr loswerden? Alles was sich vor GOTT schiebt ist in Wahrheit nachrangige Kulisse und kaum geeignet den Geist zu befreien. GOTT in Seinem Wesen lebt in Einzigartigkeit Sein "Markenzeichen" aus: die Liebe zu allem Geschöpften. Sein Lebensraum ist die Freiheit und niemals die Gefangenschaft. Dem wurde Christus durch den Höhepunkt seines messianischen Wirkens gerecht, als er nach seinem irdischen Körpertode Luzifer in dessen höllischen Sphären im Kampfe besiegte und die Tore der geistigen Gefängnisse aufriß! Seitdem kann jeder mittels seines freien willens diese geistigen Gefängnisse verlassen und den Himmeln zustreben. Christus anzugehören bedeutet Freiheit, wie das Volk GOTTes durch Mose der Gefangenschaft In Ägypten entwunden wurde. So wird unser Geist "aus dem Hause der Knechtschaft” geführt. "Häuser" der Knechtschaft gibt es mehr als steinerne Behausungen auf unserer Erde. Du siehst sie nicht, fühlst aber ihre bezwingende, bedrückende Enge und die Häuser, in die wir uns wohlgemerkt   freiwillig    einsperren,    tragen   Namen   wie: Verzweiflung, Ängste, Mutlosigkeit, Raffgier, Hochmut, oder Argwohn, Zweifel, Eigenbrötelei. Andere heißen Depression, Hypochondrie, Todessehnsucht, Selbstüber- oder -unterschätzung, Maßlosigkeit, Chaos, Untreue, Gier oder Sorgen. Ach, es gibt so viele Gefängnisse, deren sich unser Geist zu erwehren hat. Und doch sind Ihre Tore geöffnet, die Gitter weit und du kannst sie verlassen - wenn du willst!
Ja, GOTT führte Sein Volk aus den Frondiensten des Unterdrückers. Daß die befreiten und auch versorgten Menschen dennoch unzufrieden und überzwerch wurden, ist ein weiteres unrühmliches Kapitel und dient zur Warnung vor Übermut.
GOTT wünscht keine anderen Götter neben sich zu haben. Im NT lesen wir verschiedentlich von der "Buhlerin". Nichts soll uns von Ihm ablenken, keine Nebenbuhlerin unsere Kraft binden. IHM zuzustreben, ist der wahre Lebenszweck des Menschen. GOTT möchte uns nicht an die Welt verlieren und ist durchaus ein eifersüchtiger GOTT. "Denn ich, der Herr, dein GOTT, bin ein eifersüchtiger GOTT, -" (2.Mos 20:5)

Wir erleben, wie sich diese weit, die doch zum Machtbereich Luzifers gehört, aufmotzt, sich prostituiert und sich begehrlich zu machen versucht. Das war zwar Immer schon so, vielleicht aber nie so laut, so raffiniert, so aufdringlich. Dennoch sollte uns die Natur des Widerparts eher ein müdes Lächeln abnötigen - erkannte Gefahr Ist halbe Gefahr! Das wäre doch ein Spitzen Vorsatz für's neue Jahr, oder? "Denn was könnte es einem Menschen helfen, wenn er die ganze Welt gewänne, aber sein geistiges Wohl dabei einbüßte?"
Mit GOTT und IHM zur Ehre! Dieser Vorsatz schließt alle guten Garantien mit ein und ist gleichzeitig ein Angebot, auf das alle Banken, Geschäftemacher und sonstige "Glücksbringer" neidisch werden könnten. Isch men jo bloss,

Ihr Gerhard Krause