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0013

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Pfingstgeist

Pfingsten. freuen auch Sie sich auf etwas Erholung, auf ein langes Feiertagswochenende? Mal ehrlich, kennen Sie genau die Hintergründe, die uns eines der höchsten Feste des Kirchenjahres bescheren? Ostern, Weihnachten, damit sind wir vertraut und wissen Bescheid. Doch Pfingsten? War da nicht etwas mit "dem heiligen Geist"?

Um es vorweg zu sagen, es war etwas mit vielen Gottesgeistern! Die ersten Christen, unsere Glaubensvorfahren, waren genaugenommen Geist- Christen, Spiritualisten! Wer das damals selbstverständliche Wirken einer heiligen Geisterwelt Gottes in den Gemeinden, heute in "seiner" Kirche nicht mehr erlebt, kennt Pfingsten kaum und ist nur schwerlich geeignet zu erklären, was damals wirklich geschah. Wer Gottes gute und beauftragte Geister als Leiter, Hüter, Verkünder und Belehrer ablehnt, wer das Versprechen Jesu Christi: "die heilige Geisterwelt, die euch der Vater in meinem Namen senden wird" (Joh.14:26) nicht erwartet, bzw. erfleht,, der macht sich und seine Kirche geistig arm. Sie haben nie einen gottgesandten Geist, Engel oder ein Lichtwesen - es steht Ihnen frei, wie Sie den Gottesboten benennen wollen - in einem Gottesdienst, einer Andacht, die  Gläubigen belehren, mahnen, führen oder GOTT mit lauter Stimme lobpreisen gehört? Dann dürfte Ihre Kirche zu denen gehören, die Lebendigkeit des rührigen Gottesgeistes ausschlöschen, wie es schon seit dem l. Jh. n.Chr. geschieht. Dabei lässt sich der Geist Gottes hören, deutlich vernehmen und er ist zudem ebenso deutlich spürbar. Die unzähligen kleinen und großen beflügelten Engel, die in Holz geschnitzt, aus Gips geformt und aus Stein gehauen sind, bleiben ebenso toter und nichtsnutziger Ersatz, wie die zahllosen gemalten Himmelsgeister. Nein, ohne das Wirken dieser geistigen Macht, die der Herr uns zur Hilfe eingesetzt hat, droht der Glaube ebensowenig lebendig zu sein wie es die Liebe der Menschen zueinander zu sein scheint. Schaue und fühle dich um in den Kirchen - du frierst! Schon bald gelang es in früher Christenzeit den Bischöfen, den gesegneten Umgang mit der Geisterwelt Gottes zu verhindern und diese direkte Führung dem Glaubensvolk vorzuenthalten. Warum? Weil Machtstreben und Eitelkeit schlechte Ratgeber sind und mit Empfindlichkeiten und Undemut von Priestern eine folgenschwere Allianz eingingen und eingehen. Denn die Wahrheitsliebe und Offenheit der geistigen Gottesdiener verschonte auch nicht die Priester selbst höchsten Ranges, wenn diese sich Laster und Fehler aufgebürdet hatten. In charismatischen (Frei-) Kirchen (so die GEISTCHRISTLICHE KIRCHE e.V.) und bemühten Gemeinschaften, fließen die guten, starken geistigen Kräfte so ein, wie es vor 2000 Jahren Petrus und seine Brüder in besonderer Weise zu Pfingsten erleben durften:

"Der Tag des Pfingstfestes war angebrochen, und alle hatten
sich an demselben Ort versammelt. Da entstand plötzlich vom
Himmel her ein Brausen,..."

Wird Ihnen bei der Vorstellung, Sie könnten mittendrin sein, wenn sich die Kraft geheiligter Gottesgeister in Form von "Zungen, die aussahen wie Feuerflämmchen" nicht wohl und warm ums Herz? Apg.2, Kap. 2 beschreibt Vorgänge, die nicht etwa als abgeschlossen oder unwiederholbar gelten sollten. Der wahre Glaube ist ebenso lebendig wie das Wirken einer Geisterwelt Gottes, die sich nicht ausruhen möchte uns dorthin zu führen, woher sie ihre Kraft bezieht: in die Nähe des Allmächtigen.  Es sei wiederholt, daß Sie in der rechten Gemeinschaft und vor allem mit der starken Sehnsucht im Herzen quasi in jedem Gottesdienst wenigstens ein "kleines Pfingsten" erleben können.

"Ein Jeder von ihnen hörte, wie Jene in ihren Sprachen redeten. (...) wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden."

Da haben wir es, das mediale Sprechen; beauftragte und geprüfte Gottesboten sprechen über Menschen (Propheten=Medien) zu gläubigen Menschen. Diese erhalten somit aus erster Hand die Wahrheitslehre! Wenn es um mediales Sprechen geht, treten die Spötter und Hetzer auf den Plan. Was sie nicht haben oder begreifen, machen sie madig. Damals wie heute. Solch unbegreifliches Geschehen war einigen Außenstehenden suspekt und sie versuchen die be-geisterten Apostel den Besoffenen zuzuordnen: "Diese haben zuviel jungen Wein getrunken!" Um den biblischen Ansporn nach l.Kor.l4:39 richtig verstehen zu können, müssen Sie nicht Theologie studiert   haben: "Also trachtet eifrig danach, Werkzeuge (=Medien/Propheten) der Geisterwelt Gottes zum Sprechen in der Muttersprache zu werden; aber sucht auch das Sprechen Geister in fremder Sprache nicht ganz zu unterbinden. Alles aber gehe mit allem Anstand und in schönster Ordnung vor sich." Von welcher Ordnung die Rede ist und nach welchen Gesetzen sich diese gute Empfehlung zu erfüllen vermag, ist den großkirchlichen Gönnern leider nicht mehr bekannt. Also wird immer wieder alles, was nicht bereit ist in großkirchlichen Hallen seelisch zu frieren, schlichtweg als "Sekte" und Teufelswerk verleumdet. Dies hat man schon Jesus Christus unterstellt... Sie aber sollten sich keinesfalls für üble Hetze einspannen lassen, denn: "Diese Leute jedoch schmähen alles, was sie nicht kennen. Aber in der Betätigung der niedern Instinkte (...) darin wissen sie Bescheid und daran richten sie sich zu Grunde, wehe ihnen!" (Jud.8,10)

Dieses PFINGSTEN '99 bietet auch Ihnen eine erstklassige Gelegenheit, sich geistig neu zu ordnen und die geistigen Kräfte soweit zuzulassen, soweit es Ihnen als entwicklungswilliger Christenmensch möglich ist: In sich die Stimme des Geistes Gottes über das Gewissen zu vernehmen und die guten Inspirationen nicht zu versäumen. In sich die geistige Kraftspende nicht nur in Zeiten der Not zu beanspruchen. In sich den Trost und die Wärme der liebevollen, geistigen Begleitung zu erspüren. Und in sich die Sehnsucht nach reiner Wahrheit und stärkerer geistigen Versorgung für den Rest Ihres Lebens aufzubauen. Dafür empfiehlt es sich, Pfingsten in besinnlicher Ruhe (!) zu verbringen. "Glücklich zu preisen seid ihr, die ihr jetzt ein großes Verlangen nach der Wahrheit habt; denn euer Verlangen wird gestillt werden. " Na, wie wär's?

Ein frohes Pfingstfest wünscht. Ihr Gerhard Krause