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Kinderhilfe schwergemacht

Mal ehrlich, können Sie Unwahrheiten und Gehässigkeiten auch nicht ausstehen? Wie reagieren Sie dann? Rücken Sie dann deutlichetwas gerade und hauen nötigenfalls mit der Faust auf den Tisch?Oder gehören Sie zu den etwas sensibleren Naturen und: Sie wollen nicht Gleiches mit Gleichem vergelten, auch wenn Sie noch so allergisch auf Unrecht reagieren? Nun, ich jedenfalls weiß was sich für einen Gottesdiener gehört und möchte Würde bewahren wie unser Herr Jesus Christus, der doch als Vorbild in uns leben soll. Also "vergelte" ich Unanständigkeit mit Friedfertigkeit! Ganz Starke schaffen es, gegen böse Zungen anzubeten, denn es heißt ja: "LIEBE DEINEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST.." Die zu lieben, die uns mögen, ist wahrlich keine Kunst. Die "anderen", die uns aus niederen Beweggründen und Charakterschwachen wie Mißgunst oder Laune das Leben schwermachen, d i e sind unsere Prüfungen!
Daran mußte ich vor dem vergangenen Weihnachtsfest denken, als da einige wenige eine äußerst unschöne "Treibjagd" gegen Mitmenschen begannen, welche nichts anderes im Sinn haben, als es GOTT und notleidenden Menschen recht zu machen. Tat-Christen also! Sie vermeiden Unrecht, bedrängen und schaden keinen. Aber sie versagten noch nie einem Hilfsbedürftigen ihr Verständnis und praktische Hilfe. Es sind Geistchristen, die so handeln.

Solche Menschen sollte man doch in Ruhe ihre nützliche Arbeit machen lassen und eher unterstützen, oder? Es scheint, als würde die evang. Pfarrerin aus Kindenheim so edel nicht denken! Erbost bestand sie tatsächlich mehrmals auf die Entfernung eines völlig harmlosen Spendenaufrufes via Plakat, aus der öffentlichen Poststelle. Was auf diesem kleinformatigen Plakat stand? " - einfach helfen - Menschen in Not!"
Über 700 (!) wirklich erbärmlich arme Kinder in Polen sollten einWeihnachtspaket bekommen und da dies die 'Kleiderkammer' der GEISTCHRISTLICHE KIRCHE e.V. ohne Unterstützung nicht schaffen kann, wurde - wie schon öfter - um Kleider- und Schuhspenden für Kinder und Jugendliche gebeten. Sie lesen richtig: das störte die Pfarrerin! Dabei ist diese traditionell- christliche Kirche von Grund auf solide, wirkt eher zurückhaltend und kooperiert wegen ihres guten Rufes hervorragend auch mit Vertretern und sozialen Einrichtungen der Großkirchen, was caritative Zwecke anbelangt. Sie hilft mit Vorliebe wo noch keiner oder niemand mehr hilft und ist sehr oft die letzte Instanz für Notleidende im In- und Ausland. Deshalb ist sie auch als gemeinnützig anerkannt. Ich muß es ja wissen, aber diese bescheidene Kirche ist weder jemals aggressiv aufgetreten, noch ist sie eine Sekte, noch verdreht sie Köpfe.

Sie ist einfach eine freie, offene Kirche, in der charismatisches Christentum gelebt wird, wie Jesus es lehrte. Vielleicht hat sie gelegentlich mehr als die üblichen Kanzelpredigten zu sagen! Aber ist das ein Fehler? Toleranz und friedliche Koexistenz mit Andersgläubigen ist für Geistchristen eine Selbstverständlichkeit. Dafür strebt sie für Arme, Kranke, Schwache und Kinder einen gesegneten Gemeinschaftsgeist an! Keine Meinungsverschiedenheit in theologischen Fragen darf auf dem Rücken frierender Kinder ausgetragen werden. Auch nicht in Kindenheim. Niemand, so meine ich, wird das Gute aufhalten, da steht GOTT vor! Viele Menschen denken so Wer mit Dreck in der Hoffnung wirft, daß schon "irgend etwas hängenbleibt", muß auch das mit seinem Gewissen abmachen. Dem Kritiker bleibt die eigene Leistung nicht erspart! Davon können auch (Podiums-)Diskussionen und eine einseitig geschürte Sektenhysterie nicht ablenken! GOTT kennt die Seinen... Der entwickelte Christ vergeudet keine Zeit für das Schlechte. Jeder von uns, ob mit oder ohne Priestergewand, wird an den hohen Liebesgeboten gemessen und daran, wie er den Kampf gegen das geistige und materielle Elend angeht. Machen wir es doch freudig denen nach, die in Jesu Fußstapfen traten und zeitweilig als "die   Sekte   des Nazareners" beschimpft und verspottet wurden. Weil man schon damals Gutes vom Schlechten schwer unterscheiden konnte. Nun, ich respektiere sie alle, die Kirchendiener, Sektenangehörigen, Träumer und Verirrten. Denn sie alle haben einen festen Platz im Herzen GOTTES. Keiner ist mehr als der Herr! Verstehen Sie nun, warum ich zu den Sanftmütigeren, wenngleich Unbequemeren gehöre? Für Liebe und Wahrheit wurde vor 2000 Jahren Jesus ans Kreuz geschlagen. Und? Hat sich etwas daran geändert? "Isch män jo bloos",

mit Herz, Ihr Gerhard Krause