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“Gesegnet ist der Sabbat-Tag”

1. Mos.2:3 „Und GOTT segnete den 7. Tag und heiligte ihn" Deshalb auch das IV. GEBOT GOTTes: „Gesegnet ist der Sabbat-Tag."
(DIE 10 GEBOTE GOTTES als Lehrblatt Best.-Nr. L 01 und DIE 10 GEBOTE GOTTES als Broschur: Bedeutung in der heutigen Zeit Best.-Nr. 147)

Die Botschaft der BIBEL gilt für alle.

Verbindlich für uns ist, dass GOTT im Sittengesetz der 10 GEBOTE den siebten Tag der Woche als gesegneten Tag der RUHE ausgewiesen hat!

    Unterscheiden wir zwischen den 10 GEBOTEN GOTTES und den Zeremonialgesetzen:

    Die 10 GEBOTE nennen wir auch „Sittengesetze" (oder Moralgesetze) , das Zeremonialgesetz auch „Opfergesetz".

    Das MORALGESETZ deckt die Sünde auf -

    das ZEREMONIALGESETZ sagt den Menschen was zu tun ist, wenn die 10 Gebote übertreten worden sind!

    (DIE 10 GEBOTE GOTTES Aufstellung, Best.-Nr. L 01 + DIE 10 GEBOTE GOTTES, Broschur - Bedeutung in der heutigen Zeit - Best.-Nr, 147)

Die Frühchristen bezeichneten auch andere Feier- oder Ruhetage, an denen ebenfalls keine Arbeit verrichtet werden durfte, als „Sabbate". Es sind demnach zeremoniell bedingte Sabbate.

Kol.2:16,17: „Darum soll niemand abfällig über euch urteilen, wenn ihr im Essen oder Trinken keinen Unterschied mehr macht oder auf die Feier von Festen, Neumonden und Sabbaten kein Gewicht mehr legt. Denn das alles ist ja nur ein Schatten von dem, was da kommen soll. Die Hauptsache ist, CHRISTUS anzugehören."

CHRISTUS aber hat die Gebote bestätigt, den SABBAT eingehalten und nur die unnötigen „Zöpfe" in der Einhaltung des Sabbats abgeschnitten. Juden darf meist größte Zeremonialtreue zugesprochen werden. Paulus hingegen war in seiner abdriftenden Tendenz diesbezüglich weniger beliebt.

CHRISTUS anzugehören bedeutet, nach dessen Liebesgeboten zu leben; es bedeutet aber nicht, den siebenten Tag, den SABBAT als Ruhetag und als Tag „zur Ehre des Herrn, deines GOTTes " abzuschaffen oder zu ersetzen!

Kein Gebot bietet zu seiner Erklärung mehr Text auf, als das SABBAT-Gebot...
Christen, wie beispielsweise die in der GEISTCHRISTLICHE KIRCHE e.V. vereinigten, tragen in Beachtung der traditionellen Glaubenslehre den SABBAT mit und wissen sich erinnert an:

Jak.2:10:
 „Wenn nämlich einer im übrigen das ganze Gesetz befolgt, es aber in einem einzigen Punkt übertritt, so hat er sich damit gegen das ganze Gesetz vergangen."

Die LIEBE ZU GOTT und die LIEBE ZUM NÄCHSTEN sind die beiden Grundpfeiler, auf die die 10 Gebote gesetzt sind.

„LIEBE GOTT ÜBER ALLEM und DEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST!"

Das sind, so gesehen, die „Grundgedanken" GOTTes. GOTTes Natur ist die Liebe zum Geschöpf. Deshalb sind alle Seine Gebote am Grundsatz der Liebe zu messen - also auch das SABBAT-Gebot!

Wer GOTT liebt, wird Ihn ehren, Ihn alleinig anbeten und Ihm dienen wollen. Zu diesem Zweck ist dem Menschen der SABBAT und die dafür nötige Ruhe gegeben. GOTT stehe an „Seinem Tag" ganz besonders im Mittelpunkt und wenn wir uns dafür Ruhe nehmen, kommt uns das wieder zugute.

Die Würdigung des Sabbats sollte die Liebe zum Nächsten selbstverständlich mit einschließen. Dementsprechend empfiehlt Jesus das gute Werk: „Folglich darf man am Sabbat Gutes tun. " Jesus bestätigt den Sabbat und verweist auf einen neuen, liebevollen Inhalt.

Wer also ein einziges von diesen Geboten - und wäre es das kleinste - aufhebt und die Menschheit die Aufhebung lehrt, der wird als der Geringste im Jenseits gelten.

Wer aber alles erfüllt und die Menschheit entsprechend lehrt, der wird im Jenseits groß dastehen."                        Matth.5:19

Die Gültigkeit dieser Aussage dürfte von keiner Kirche übersehen werden!

Sechs Tage kannst du arbeiten, heißt es in der Übersetzung 2.Mos.20:9. Bleibt es also unserem eigenen Ermessen überlassen, welchen Tag wir zum Ruhetag erwählen?
Nein.

„Aber der siebente Tag ist Ruhetag und zur Ehre des Herrn, deines GOTTes, da " heißt es in der ordentlichen Fassung des IV.Gebotes!
Forschungen bestätigen; dass die Schriften des N.T. nach Jesu Christi Auferstehung verfasst worden sind. „Markus" sei das älteste Evangelium vor dem des Lukas und Matthäus. Dreihundert Jahre, so wird geschätzt, dauerte es, bis die „Heiligen Schriften des
Neuen Testaments" zur Sammlung (Kanon) Kirchlich zusammengestellt wurde. Die Paulus-Briefe stammen wahrscheinlich aus dem Jahren zwischen 50 und 60, wie übrigens auch das sog. „Thomas-Evangelium", welches unverständlicherweise den Christen von der Kirche unterschlagen wird.
(Siehe auch „Das Ur-Evangelium", Herbert Ziegler, Elmar R. Gruber, Verlag Langen Müller).

Für diesen Zeitraum liegt in den apostolischen Schriften kein Hinweis auf Einsetzung der SONNTAG-Feier vor. Jede solche tiefgreifende Änderung der GOTTes(dienst)ordnung wäre ganz sicher überliefert worden. Niemals wäre eine Verlegung des Ruhetages auf einen anderen Tag als den SABBAT (Samstag), vom Judentum stillschweigend hingenommen worden! In dieser ersten Zeit, die von den Stammaposteln und Paulus noch begleitet war, bestand Einigung auf Feier des SABBAT-Tages und dies in Einigkeit der sog. „Juden-" und „Heiden-Christen". Ein Ruhetag war verbindlich.

Solange Jesus Christus Mensch auf dieser Erde war, hielt er den SABBAT. Und sämtliche Stammapostel hielten nach Jesu Christi Auferstehung an der SABBAT-Würdigung fest (s.Apg.).

Wenden wir uns etwas der Zeitrechnung zu:
GOTT gab uns den Wochenzyklus! Der Jude wusste, wie alle frommen Glaubensbrüder, den Sabbat am Samstag zu feiern.
Zur Beruhigung für wissenschaftlich angehauchte Skeptiker: In all den letzten Jahrhunderten, veränderte sich die Erdrotation nicht einmal um eine tausendstel Sekunde! Soweit die Wissenschaft.
Wie also hätte ein ganzer Tag verloren gehen können, wenn nichtmal eine Sekunde verloren gegangen ist?! Eine Zeitverschiebung durch Naturgesetze steht als Erklärung demnach nicht zur Verfügung.

Die einzige Veränderung resultierte aus dem Wechsel vom Julianischen zum Gregorianischen Kalender, den wir heute haben. Im Julianischen Kalender blieben etwas mehr als elf Minuten pro Jahr übrig. Nach Verlauf einiger Jahrhunderte, würde der Kalender demnach nicht mehr mit der Sonne übereingestimmt haben.

Diesen Missstand korrigierte der Papst Gregor XIII. im Jahre 1582, indem er kurzerhand aus FREITAG, dem 5.Oktober, den FREITAG den 15.Oktober machte! Somit wurden zwar zehn Tage aus dem Kalender genommen, aber der FREITAG blieb FREITAG. So veränderte sich nichts am Wochenzyklus.

GOTT segnete den 7.Tag, nicht einen x-beliebigen von sieben Tagen!
Es geht nicht darum, was uns angenehm ist, sondern was GOTT bestimmte.

Der SONNTAG feierte am 7. März 2000 seinen 1.679 Geburtstag; denn am 7. März 321 (!) proklamierte der römische Kaiser KONSTANTIN den Sonntag zum „gesetzlichen Feiertag"!
Es waren vorwiegend volkspolitische Gründe, die ihn dazu bewogen. Einen Zusammenschluss verschiedener Kulturen unter einen Hut zu bringen und Traditionen aus Götteranbetung mit den neuen Vorstellungen der Christen mit ihrem einen GOTT und in
ihrer wachsenden Vormachtstellung zu vereinen, brachte mehr als ein solches (heute noch gelobtes) Gesetz hervor.

Sinnigerweise wurde der sog. „ehrwürdige Tag der Sonne", der dem römischen Mithraskult geweiht war, zum neuen RUHETAG im römischen Reich bestimmt. Nicht mehr der richtige siebente Tag - wie ihn die ersten Christengenerationen achteten - stand Pate bei der Taufe des heute gebräuchlichen „christlichen"  Feiertages,  sondern  der heidnische  Tag  des Mithraskultes. So ist's nachzulesen!

Nun ist klar, dass die „Sonntagsheiligung" keinesfalls urchristlichen Quellen entspringt. Der SONNTAG als „Tag des Herrn" ist also nicht so alt, wie die Geschichte des Christentums - wie übrigens manche andere, großkirchlich gebotene, auch nicht (DESIDERATA Best.-Nr. 157).

Konstantin, der bis zur letzten Stunde seines Lebens ungetauft gewesen sein soll, gab mit dem Sonntagsgesetz den Christen ein weltliches Geschenk und kein auf Jesus zurückgehendes, christliches und nannte es „donatio constantini".

So findet der „dies solis" (Tag der Sonne) bis zum heutigen Tage seine kirchenüberwachte „Heiligung".

    „Seine (Judas) Priester haben meinem Gesetz Gewalt angetan und das, was mir heilig ist, entweiht; (...) vor meinen Sabbaten haben sie ihre Augen geschlossen, so dass ich unter ihnen nicht mehr als heilig gelte. "
    Hes.22:26.

Nach GOTTes Anweisungen, sollen des PRIESTERS Lippen das Gesetz unverfälscht lehren.

Dies ist uns Pflicht, Aufgabe und Bedürfnis.
(DESIDERATA Best.-Nr. 157)