GEISTCHRISTLICHE KIRCHE e.V.

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Hilfe, wo sie am nötigsten ist

Polnische Kinderklinik dankt für Spenden der Geistchristlichen Kirche

Wald-Michelbach. “Sagen Sie bitte allen Spendern ein großes Dankeschön." Der Chefarzt der ärmlichen Kinderklinik, die mit einem gynäkologischen Trakt verbunden ist, wußte kaum, die Worte seiner Dankbarkeit zu finden, so ergriffen war er über die Sachspenden der Geistchristlichen Kirche e. V. Tamowsky-Gory ist ein mittelgroßes Städtchen im Bezirk Katowice, Katowitz. Das diesmal beschenkte “Szpital” hat rund 130 Betten, und es fehlt praktisch an allem. Es verfügt über keinen Rettungswagen. “Unser größter Traum”, so die Ärzte einhellig.

Also machten sich die Geistchristen nach einer vorherigen Inspektion an die Arbeit und die Ortsgemeinden Wald-Michelbach und Kindenheim wählten aus ihrem Zentrallager die besten Stücke aus. Exakte Planung und durchgängige Eigenleistungen - von der Projektierung bis zur direkten Durchführung jeder humanitären Aktion - sind Stärken der gemeinnützigen Einrichtung. Wie avisiert, fuhr der Hilfsgüterkonvoi am 14. April in den Hof des Krankenhauses ein.

Neben einigen Tonnen hochwertiger

Klinikausstattung wie Krankenhausbetten, -Nachttische, Pflege- und OP- Produkte, geprüfte Feuerlöscher, OP- Lampen und anderer brauchbarer Überraschungen, hatten die Fahrerteams jede Menge Geduld mitgebracht. “Wir helfen Bedürftigen in ärmeren Ländern und müssen uns damit zurechtfinden, welch schwieriges Abenteuer humanitäre Hilfe, heutzutage :sein kann", so Gerhard Krause, Vorsitzender und Geistlicher der Kirche. Trotz monatelanger Vorbereitung, Deklarierung und Absprache mit dem Empfänger und versierter formalistischer Ausstattung, beanspruchte der polnische Zoll mehrere Stunden für die Einreise und zusätzlich fünf Stunden Wartezeit vor Ort, bevor endlich ans Ausladen gegangen werden konnte. Wie die Erfahrung lehrt, kann der gleiche Vorgang locker zwei bis drei Tage dauern. Deshalb beschwerte sich keiner. Bevorzugte Behandlung des Hilfskonvois und gute Verbindungen rafften die Wartezeiten auf insgesamt einen Arbeitstag.

Ein bitterer Wermutstropfen sorgte und sorgt für verständliche Aufregung. Hatte doch die Kirche einen erstklassigen Rettungstransportwagen mit kompletter Innenausstattung besorgen können. Der Krankenwagen ist frisch TÜV-abgenommen, und für einen optimalen technischen und optischen Zustand wurde viel Geld investiert. Der Wunschtraum der Kinderklinik sollte erfüllt werden, Aber neuere Einfuhrbestimmungen limitieren das Alter eines Fahrzeuges auf zehn Jahre, Der sofort einsatzbereite Rettungswagen aber ist gerade mal sechs Monate älter

Sämtliche Bemühungen um eine Ausnahmegenehmigung, selbst bis in Ministerien Polens, scheiterten bis dato. Bevor nun der Rettungswagen für eine geistchristliche Sozialstation in Albanien eingesetzt wird, bleibt er noch einige Wochen dem hoffenden Spital reserviert.

Die Ortsgemeinden im Odenwald und der Pfalz sammeln weiter kooperativ für Arme im In- und Ausland und für unterversorgte Einrichtungen, an die kaum einer sonst denkt. Dafür und für Rat und Tat sind die Telefonnummern 06359/40022 oder 06207/7700 Tag und Nacht erreichbar.

Ein Unternehmen der Nächstenliebe

Hilfsgütertransport der Geistchristlichen Kirche führte in ein slowakisches Krankenhaus

Wald-Michelbach. In oft bewährter Hilfsgemeinschaft führen seit vielen Jahren die Ortsgemeinden der Geistchristlichen Kirche Wald-Michelbach und Kindenheim in der Pfalz spezielle Sachspendenhilfen unter anderem für sehr bedürftige Kinderheime und völlig unterversorgte Kliniken, vor allem in Osteuropa, durch. Der jüngste  Hilfsgütertransport führte in die Slowakei und bedurfte Besonders langer und komplizierter Vorbereitungen.

Sin “Institute of TB" in der Republik Slovakei hatte zusammen mit den Geistchristen über ein Jahr lang alle Hände voll zu un und musste alle wirtschaftlichen und politischen Drähte ausschöpfen, damit die Hilfe auf den Weg gebracht werden konnte. Segen und. Crux gleichzeitig war ein “RTW", ein komplett ausgestattetes Rettungsfahrzeug in geprüftem, hervorragendem Zustand, dessen Einfuhr in ein östliches Land größte, verwaltungstechnische Probleme bereiten kann.

Die Organisation der Kirche scheiterte bereits an engen Einfuhrbestimmungen polnischer Zollbehörden, die dieses großzügige Geschenk an ein Kinderkrankenhaus in Tarnowski-Góry schlichtweg nicht zuließen. Da halfen weder ministerielle Empfehlungen für eine Übergabe, noch konnten heftige Proteste polnischer Zeitungen behördliche Bremsmanöver überwinden.

Daraus konnte der Vorsitzende der Geistchristlichen Kirche, Gerhard Krause, nur den Verdacht auf behördliche Doppelzüngigkeit beziehen und musste “wegen einer widersinnigen Sturheit, die durch etwas mehr humanitäres Denken leicht zum Guten zu wenden gewesen wäre", den Verlebt auf die Zustellung der Spenden anmelden. Zurück blieb eine bedrückte Krankenhausbelegschaft, die nur schwer durch andere Güter zu trösten war.

Die Einstellung aus slowakischen Reihen war da wesentlich verständiger, und so konnte sich nach gewohnt exakter Planung in diesen Tagen ein Hilfskonvoi auf die rund. tausend Kilometer lange Strecke gen Osten machen. Wenngleich viele Original Krankenbetten mit allem Zubehör, OP- und Pflegeprodukte, Rollstühle, ja sogar ein hochwertiges Intensivbett und einsatzbereites Beatmungsgerät, vor den staunenden Augen einer fachkundigen Ärzteschaft im reizvollen Städtchen Nitra ausgeladen werden konnten, war doch die Übergabe des Rettungsfahrzeuges der langersehnte Höhepunkt der ganzen Aktion. Wieder einmal mehr konnte ein wirklich gutes Werk erfolgreich abgeschlossen werden, und ein gemeinsames Dankgebet der Spender und Empfänger ließ die Stimmung erahnen und den Ausspruch “Euch schickt der Himmel" verstehen.

In Dankbarkeit und Freude entließ die Belegschaft des sauber geführten Institutes für schwer tuberkulöse Fälle nicht nur Helferteams, sondern Freunde.

Das spornte freilich zu weiteren guten Taten an: “Alle Mühen, Sorgen und aller Ärger, ja selbst die beachtlichen geldlichen Investitionen, die ein solches “Unternehmen der Nächstenliebe” zu bereiten versteht, sind in dem Moment vergessen, wo sich vor Ort die reale Bedürftigkeit und Angebrachtheit des karitativen Einsatzes bestätigen", so Krause.

Ohne die Großzügigkeit und Tatkraft edler Spender, die sich immer wieder motivieren lassen, Hilfsaktionen zu unterstützen, ging nichts, dies ist allen ehrenamtlichen Helfern bewußt. Für die nächste große Aktion - ärmste, kinderreiche Familien mit Hilfspaketen, ausgestattet mit Kleidung, Schuhe, Spiel- und Schulsachen und Lebensmittel, zu beschicken - werden abzugsfähige Spenden auf das Konto der gemeinnützigen Kircheneinrichtung erbeten: Volksbank  Weschnitztal (BLZ 50961592), Kontonummer 7213000, Stichwort “Armenhilfe".

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